Sehen Sie beim Zähneputzen rot?
9 von 10 Leute haben Zahnfleischprobleme.
Welche Folgen hat irritiertes Zahnfleisch?
Gesundes Zahnfleisch ist hellrot und nicht dunkelrot. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Zahnfleisch irritiert ist, empfehlt sich die Kontsultatin eines Zahnarztes. Bleibt irritiertes Zahnfleisch unbeachtet, bildet es sich zurück. Das Dindegewebe zwischen Zahn und Zahnfleisch wird zerstört, es kommt zur Ausbildung eines Hohlraums (Tasche) zwischen Zahnhals und Zahnfleisch. Ohne Gegenmassnahmen breitet sich die Entzündung schubweis in die Tasche aus. Langfristig können die Zähne dann ihren Halt verlieren und schliesslich ausfallen.
So pflegen Sie Ihr Zahnfleisch richtig.
Plaque (Bakterienbelag), die Hauptursache von Zahnfleischproblemen, kann mit wenig Auswand bekämft werden. Voraussetzungen sind erstens eine weiche Zahnbürste mit feinen Borsten und ein gute Zahnputztechnik, bei welcher keine Plaquerste - vor allem am Zahnfleisch - zurückbleiben. Zweitens die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume und drittens eine wirksame, problembezogene Zahnpaste. Selbst über längere Zeit irritiertes Zahnfleisch kann sich so regenerieren.
Tipps zur Pflege von irritiertem Zahnfleisch:
- Dreimal täglich die Zähne putzen, wenn es blutet, sanft weiterputzen.
- Eine weiche Zahnbürste und eine spezielle Zahnpaste zur Regeneration von irritiertem Zahnfleisch wählen.
- Zusätzlich einmal täglich eine Mundspüllung für irritiertes Zahnfleisch verwenden, am besten vor dem Zubettgehen.
- Mindestenst einmal täglich die Zahnzwischenräume gründlich mit Zahnseide oder Zahnhölzern reinigen.
- Regelmässige Kontrolle durch den Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin - am besten alle 6 Monate - ermöglicht das frühzeitige Erkennen möglicher Folgen einer Zahnfleischentzündung.
- Da das Zahnfleisch bei Rauchern trotz Zahnfleischproblemen oft nicht blutet, sind für sie Kontrollen besonders wichtig.


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