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Kälteempfindliche Zähne

Eis, Eiskaffee und kalte Limonaden sind der Renner im Sommer. Doch ein kleiner Kontakt, ein Bissen, genügt und das nächste, was wir spüren, ist ein stechender Schmerz, der unser Gesicht verkrampft. Gleichermaßen kann es auch beim Probieren heißer Suppen oder auch beim Lutschen verschiedener Bonbons ablaufen. Solch ein Schmerz ist äußerst unangenehm, man möchte ihn am liebsten nie wieder erleben. Es ist kein Zufall, dass in einem erheblichen Teil der Zahnpasta-Werbung extra betont wird, dass die Zahnpasta für „für empfindliche Zähne empfohlen wird“. Einer der häufigsten Arten von Zahnschmerzen liegen nämlich kälteempfindliche Zähne zugrunde, von der nach einigen Berechnungen etwa ein Drittel der Erwachsenen betroffen sind, wobei andere Daten auch suggerieren, dass sogar mehr als die Hälfte der Erwachsenenempfindliche Zähne haben könnten. Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass selbst Sie darunter leiden und denken, dass Sie nichts mehr dagegen tun können.

Doch was steckt dahinter, was verursacht die unangenehmen Symptome, die vielen Patienten den Alltag verbittern und gibt es ein wirksames Heilmittel dagegen? In unserem nachfolgenden Artikel haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, die Ihren Alltag zu erleichtern versuchen – trotz der empfindlichen Zähne.

Wodurch könnten Zähne empfindlich werden?

Wenn wir über empfindliche Zähne sprechen, meinen wir damit den Zustand, wenn bestimme äußere Reize stechende Schmerzen in unseren Zähnen verursachen, die nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Zuerst muss geklärt werden, was dieser Satz schon andeuten lässt: Die Überempfindlichkeit der Zähne ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom verschiedener Krankheiten. Dennoch müssen solche Anzeichen ernstgenommen und binnen kürzester Zeit behandelt werden. Ihr Zahnarzt kann herausfinden, was die Symptome verursacht und wenn diese Grunderkrankung beseitigt wird, verschwindet auch die Empfindlichkeit der Zähne. 

Um jedoch genau zu verstehen, was kälteempfindliche Zähne verursachen kann, müssen wir einen Blick auf den Aufbau unsere Zähne werfen.

Der Zahnaufbau

Den oberen Teil des Zahns nennen wir Krone, der Teil im Zahnbett heißt Zahnwurzel. Zwischen den Beiden liegt eine Grenzlinie – der Zahnhals, der von dem Zahnfleisch umgeben und geschützt wird. Unsere Zähne sind aus drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut, von der außen nach innen heißen diese: Zahnschmelz beziehungsweise Zahnzement, das Dentin und die innerste Schicht: das Zahnmark, auch Pulpa genannt.

Zahnschmelz und Zahnzement 

Beim Lesen der Bezeichnungen für die äußere Schicht – nämlich Zahnschmelz beziehungsweise Zahnzement – stellt sich sofort die Frage: „Was ist jetzt was?“, „Reden wir von zwei verschiedenen Dingen?“ Die Antwort ist ja. Der Zahnschmelz bedeckt den koronalen (oberhalb des Zahnfleisches sichtbaren) Teil unserer Zähne, und ist dort auch für die Ästhetik verantwortlich, daneben schützt er natürlich auch noch die Dentinschicht und den Zahnmark, der die Zellen, Blutgefäße und Nerven enthält. Der Zahnschmelz endet jedoch am Zahnhals und wird durch den Zement ersetzt. Der Zahnzement ist die äußerste Schicht der Zahnwurzel. Zwar ist diese im Gegensatz zum Zahnschmelz hart und enthält keine Blutgefäße oder Nerven, dennoch ist er bei weitem nicht so haltbar wie der Zahnschmelz. Darüber hinaus ist er in der Nähe des Zahnhalses am dünnsten, sodass die Dentinschicht in diesem Bereich am wenigsten geschützt ist.

Dieses Merkmal spielt bei der Entstehung von kälteempfindlichen Zähnen eine große Rolle. Denn wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht und den Zahnhals sichtbar macht, wird dieser Bereich empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel:

  • kalte oder warme Speisen, Getränke;
  • süße, salzige oder saure Aromen;
  • dem Zähneputzen,
  • Möglicherweise auch Einatmen von kalter Luft.

Den Unterschied zwischen Schmelz und Zement können Sie auch mit bloßem Auge erkennen, da letzterer gelblich und weniger ästhetisch ist. Zudem sieht man recht deutlich eine scharfe Linie zwischen den beiden Schichten.

Zahnfleischrückgang 

Das Problem, auch Zahnfleischrezession genannt, ist eine der häufigsten Ursachen für kälteempfindliche Zähne und wird normalerweise durch falsche Mundpflegegewohnheiten verursacht. Das Problem ist in vielen Fällen nicht, dass sich der Patient nur selten die Zähne putzt, sondern dass er dabei die falsche Technik verwendet. Zu grobe Bewegungen beim Zähneputzen, (horizontales) Auf- und Ab-Schrubben oder Reiben trägt den Zahnschmelz und das Zahnfleisch buchstäblich vom Zahnhals ab. Werden diese schlechten Angewohnheiten über längere Zeit ausgeführft, beginnt nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch die Zementschicht aufgrund der starken Bewegungen abgetragen zu werden. Dabei öffnen sich winzige Kanäle des Dentins, die weniger geschützt sind als der Zahnhals, und die Symptome in Form von stechenden schmerzen werden immer stärker.

Die richtige Technik schreibt daher sanfte, kreisende Bewegungen vor, die das Zahnfleisch, den Zahnschmelz und die Zementschicht nicht abschleifen aber dennoch die angesammelte Plaque mit gleichbleibender Effizienz entfernen.

Doch zu festes Schrubben ist nicht der einzige Grund für Zahnfleischrückgang. Er kann außerdem verursacht werden durch:

  • Genetik (einige Menschen sind anfälliger dagegen)
  • Paradontale Erkrankungen (also eine Entzündung des Zahnhalteapparates)
  • Hormonelle Veränderungen (insbesondere bei Frauen während einer Schwangerschaft)
  • Einen schlechten Biss (dabei wird mehr Kraft auf die Knochen und das Zahnfleisch ausgeübt als nötig)
  • Und letztlich durch eine Fehlstellung der Zähne

Zahnfleischrückgang ist ein heimtückisches Problem, da nur sehr wenige Menschen zunächst bemerken, dass ein langsamer, aber gefährlicher Prozess begonnen hat. Mit der Zeit werden die Symptome jedoch sichtbar und es lohnt sich, baldmöglichst Ihren Zahnarzt aufzusuchen. Neben kälteempfindlichen Zähnen müssen nämlich auch mit anderen Folgen des Rückgangs gerechnet werden. So stehen auch Zahnfleischentzündungen und Karies am Zahnhals im Raum und müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Eventuelle Folgeschäden lassen sich nämlich nur mit schneller Hilfe verhindern.

Andere Gründe für Zahnempfindlichkeit

Wie Sie sich wahrscheinlich schon denken, gibt es für kälteempfindliche Zähne nicht immer nur diesen einen Grund. Zahnempfindlichkeit kann nicht nur durch eine Abnutzung im Bereich des Zahnhalses und übermäßiges Zähneputzen verursacht werden, sondern auch durch:

  1. Mundwasser, das öfter als nötig verwendet wird. Es ist üblich, dass Patienten regelmäßig und ohne Unterbrechung Mundwasser verwenden und es gibt sogar Patienten, die es mehrmals täglich ihren Mund damit ausspülen. Doch warum ist das falsch? Die Tatsache ist, dass Mundspülung Ihre ohnehin nicht völlig gesunden Zähne nur noch empfindlicher machen kann. Bei der Wahl der richtigen Mundspülung sollten Sie also auf eine Empfehlung für empfindliche Zähne achten, aber auch diese sollten Sie nicht übermäßig verwenden. 
  2. Verwendung bestimmter Zahnaufheller und Zahnpasten. Die Chemikalien, die solche Produkte enthalten, können auch zu kälteempfindlichen Zähnen führen.
  3. Beschädigungen oder Risse im Zahns. In diesem Fall reagiert der Zahnnerv empfindlicher auf bestimmte Dinge, wie z. B. den Kontakt mit Eis oder das Verzehren einer Süßigkeit. Solche Risse sorgen dafür, dass Substanzen im Mund näher an den Zahnnerv gelangen können.
  4. Nächtliches Zähneknirschen. Diese schlechte Gewohnheit, die in der Fachsprache auch Bruxismus genannt wird, ist auch bei Erwachsenen weit verbreitet und kann neben Stress auch durch eine zu hohe Füllung, Krone oder Brücke ausgelöst werden. Das unwillkürliche nächtliche Zähneknirschen macht die Zahnnerven anfälliger.
  5. Karies kann ebenfalls, wenn sie sich bis zur Zahnwurzel ausdehnt, Empfindlichkeit verursachen.
  6. Säurehaltige Speisen oder Getränke.  Wenn ein großer Teil Ihrer Ernährung aus solchen Lebensmitteln besteht, können sich die Dentinkanäle öffnen und wir sind wieder beim Thema der kälteempfindlichen Zähne.

Aber was auch immer der Grund hinter den empfindlichen Zähnen ist, bei solchen Beschwerden wird auf jeden Fall die Hilfe eines Zahnarztes benötigt. Denn neben der Zahnempfindlichkeit muss man auch mit Zahnfleischentzündungen und Karies im Zahnhalsbereich gerechnet werden. Eventuelle Folgeschäden können auch nur durch schnelles Eingreifen verhindert werden.

Was können Sie zu Hause gegen kälteempfindliche Zähne tun?

Das mag jetzt nach dem letzten Satz komisch klingen, doch auch wenn Sie ohne zahnärztliche Hilfe nicht immer dem Problem ein Ende setzen können, gibt es einige Fälle, bei denen lediglich schlechte Angewohnheiten die Auslöser sind. Bei solchen Fällen kann das Aufgeben dieser Gewohnheiten schon zu Ergebnissen führen. Den einfachsten Job haben Sie wohl bei der übermäßigen Verwendung von Mundwasser. Experten raten in diesem Fall dazu, eine pH-neutrale Mundspülung für empfindliche Zähne zu verwenden und nach einigen Wochen Verwendung eine Pause einzulegen. 

Das Gleiche gilt für aufhellende Zahnpasten, denn wenn Sie bei der Verwendung eine Empfindlichkeit oder sogar Schmerzen verspüren, sollten Sie die Verwendung des Produkts sofort einstellen. Gegen empfindliche Zähne beim Verzehr von sauren Speisen oder Getränken können Sie sich ganz leicht wehren, indem Sie ein Stück Käse essen oder ein Glas Milch trinken, da diese den pH-Wert Ihres Mundes neutralisieren können. 

Achten Sie außerdem beim Kauf einer Zahnbürste und Zahnpasta auf folgende Punkte:

Die Zahnbürste sollte weiche Borsten haben, da diese schonender im Umgang mit Ihren Zähnen sind. Richtiges Bürsten kann durch ein dichtes Borstenprofil unterstützt werden. Bei der Zahnpasta kommt es nicht auf den Geschmack an, sondern auf die Wirkstoffe. Wählen Sie bei empfindlichen Zähnen ein Produkt, das Kaliumchlorid und Kaliumnitrat enthält, diese Stoffe helfen nämlich, eine Schutzschicht im Inneren des Zahns zu bilden. Zahnpasta für sensitive Zähne ist die perfekte Wahl für alle, die unter empfindlichen Zähnen leiden, da ihre Wirkstoffe offene Dentinkanäle schließen.

Doch es ist wichtig zu erwähnen, dass Ihnen diese Tipps zwar helfen werden, die Beschwerden zu minimieren, doch sie setzten nicht an der Wurzel des Problems an. Um die Ursachen nachhaltig zu bekämpfen, ist ein Zahnarzt erforderlich.

Professionelle Behandlung kälteempfindlicher Zähne

Während einer zahnärztlichen Sprechstunde zur Empfindlichkeit geben Zahnärzte den Patienten nützliche Ratschläge, damit so schnell und effektiv wie möglich gegen das Problem vorgegangen werden kann. Tatsächlich reicht es manchmal aus, den Patienten eine spezielle Zahnpasta oder Mundspülung zu empfehlen, bei stärkeren Schmerzen kommen außerdem fluoridreiche Lacke in Betracht.

Doch bei schwerwiegenderen Problemen reichen diese Mittel nicht aus. Zahnärzte können dann auch die sogenannte Fluorid-Iontophorese anwenden. Diese Behandlung kann die Empfindlichkeit an den Oberflächen des Zahnhalses, die durch den Rückgang des Zahnfleisches freigelegt wurden, beseitigen. Durch den sicheren und schmerzfreien Eingriff kann späterer Karies vorgebeugt werden und darüber hinaus wird der Zahn auch noch widerstandsfähiger gegen Säuren. Bei großflächiger Abnutzung der Zahnhälse wird die betroffene Stelle mit einer Versiegelung abgedeckt, um sie von äußeren, schmerzhaften Reizen zu isolieren.

Eine zahnärztliche Kontrolle ist unerlässlich

Wenn Sie Schmerzen haben oder unter kälteempfindlichen Zähnen leiden, sollten Sie so bald wie möglich einen Zahnarzt aufsuchen, nicht nur weil Sie dort sofortige Hilfe bekommen können, sondern auch um festzustellen, ob die Beschwerden wirklich auf Zahnempfindlichkeit, möglicherweise auf Karies oder sogar auf andere, ernsthaftere Krankheiten zurückzuführen sind.

Am Anfang sind die Symptome oft gleich. Verbirgt sich im Hintergrund eine Paradontitis, sollte diese von einem geeigneten Facharzt behandelt werden, bei einem falsch schließenden Gebiss muss dieser durch Kieferorthopädie, Füllungen und Zahnersatz korrigiert werden. Bei empfindlicheren Zähnen ist eine halbjährliche ärztliche Untersuchung nicht nur ausdrücklich empfohlen, sondern auch erforderlich und zudem lohnt es sich auch, Ihren Zahnarzt bei ungeklärten Fragen zu den Risiken einer Zahnaufhellung zu kontaktieren.

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