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Kieferschmerzen

Das Kiefergelenk ist ein Gelenk, welches neben den üblichen großen Gelenken der Hüfte, den Schultern und Knien oft in Vergessenheit gerät. Schmerzen können aber auch hier - wie bei den bekannten Gelenken - auftreten und diese müssen ebenfalls behandelt werden. Außerdem wirkt dieses Gelenk wie ein Gleitband und verbindet den Kieferknochen mit dem Schädel, sodass wir mit dessen Hilfe unseren Mund bewegen können. Das Sprechen, Essen und Trinken sind also auch diesem eher unbeachtetem Gelenk zu verdanken.

Wie die meisten Gelenke ist dieses Gelenk gepaart, d.h. auf jeder Seite des Kieferknochens befindet sich ein Gelenk. Die Ursache für Kieferschmerzen ist sehr oft eine Art Kiefergelenkserkrankung, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Zähne und Knochenbrüche aufgrund von Unfallverletzungen auch Schmerzen im Kiefer verursachen können. Außerdem kann die Gelenkerkrankung in Form von Muskel- oder Nervenschmerzen auftreten. Diese Komplexität bedeutet, dass ein erfahrener Arzt benötigt wird, um die vorliegende Ursache der Kieferschmerzen genau ausfindig zu machen.

Probleme wie Kieferknacken, Kieferarthritis, Schmerzen vor dem Ohr im Kiefer, Schmerzen in den Kaumuskeln, Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes kann man alle unter dem Begriff Kieferschmerzen zusammenfassen. Um diese zu verstehen und zu wissen, was man dagegen tun kann, sollten Sie einige elementare Dinge über den Kiefer und der Entstehung von Beschwerden wissen. Wenn Sie mit diesem Problem zu kämpfen haben, ist dieser Artikel ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für eine erste Orientierung!

Entstehung

Sei es beim Schlucken unseres eigenen Speichels, beim instinktiven Zusammenbeißen der Zähne oder beim Essen, wir beißen täglich tausende Male auf die Zähne. Wenn wir unsere Zähne schließen, kommt unser Kiefer in eine Position, die durch den Kontakt der unteren und oberen Zähne bestimmt wird. Wenn sich diese Position aber ändert, beispielsweise weil sich unsere Zähne abnutzen und dadurch tiefer werden, können wir unseren Kiefer plötzlich besser schließen. Die ursprüngliche Höhe unserer Zähne hielt unseren Kiefer in der richtigen Position. Nun ist der Kiefer aber schon etwas näher am Schädel.

Was dadurch geschieht, ist, dass dieses winzige aber sehr bewegliche Gelenk einer viel größeren Kraft ausgesetzt wird. Eine Überbelastung des Gelenks resultiert in den Ihnen vielleicht bekannten knackenden Geräuschen. Natürlich will unser Körper das Gelenk vor der Zerstörung bewahren, also zwingt er uns quasi, es zu schützen. Er schafft das, indem er unsere Fähigkeit, unseren Mund zu öffnen, beziehungsweise unseren Kiefer in verschiedene Richtungen zu bewegen, begrenzt.

Dafür müssen aber die Muskeln sehr stark und durchgängig arbeiten. Nicht selten verkrampfen sie – es kommt zu einer eingeschränkten Beweglichkeit. Die Muskelschmerzen, die sich sogar in Form von Kopf- oder Nackenschmerzen äußern können, sind die Symptome.

Abgenutzte Zähne sind aber lange nicht die einzige Ursache für eine Fehlstellung des Kiefers und schon lange nicht für Kieferschmerzen. 

Die weiteren Gründe für Kieferschmerzen

Kieferschmerzen können sehr vielfältig sein, weshalb den Patienten zu Beginn oft nicht klar ist, was die eigentliche Ursache der Beschwerden ist und welchen Facharzt sie aufsuchen sollten. Das häufigste Symptom sind starke Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks, die sich sogar bis zu Ohren, Schläfe, Stirn und Nacken erstrecken können. Diese Symptome können auch von Tinnitus und regelmäßigem Schwindel begleitet werden. Die Schmerzen können gleichzeitig auf mehrere Ursachen gleichzeitig zurückgeführt werden, was die Diagnose schwierig macht.

Zum Beispiel können Schmerzen aus genetischen Gründen, wegen Entzündungen der Gelenke, oder aufgrund einer Verletzung auftreten. Schauen wir uns die Gründe im Detail an.

  • Es kann ein Problem sein, wenn die Kauflächen Ihrer Zähne nicht richtig zueinander passen und dadurch das Kiefergelenk auch in Ruhe und im geschlossenen Zustand in der falschen Position halten. Dies kann beispielsweise nach einem Zahnersatz passieren, wenn der Zahnarzt das Gebiss nicht ausreichend genau vermessen hat und einen nicht perfekt sitzenden Ersatz eingesetzt hat.
  • Auch bei fehlenden Zähnen kommt es häufig vor, dass das Gelenk beim Kauen nicht gleichmäßig belastet wird. Wenn Sie zum Beispiel wegen eines oder mehrerer fehlender Zähne nur auf der einen Seite kauen, können solche einseitige Belastungen zu Kieferschmerzen und Gelenkbeschwerden führen. Dieses Prinzip gilt natürlich auch dann, wenn sie aus anderen Gründen nur eine Seite zum Kauen benutzten, so auch bei einem schmerzenden Zahn.
  • Auch das nächtliche Zähneknirschen und festes Zussammenbeißen verursacht ständige Spannungen im Kiefergelenk. Der heute allgemein erhöht stressige Lebensstil kann sich auch negativ auf die Gesundheit unserer Zähne auswirken. Die negative Begleiterscheinung von Stress ist das kräftige Zusammenpressen der Zähne, das den Zahn belastet, die Zahnoberfläche abnutzt, daneben auch zu Verschiebungen führen kann sowie das Kiefergelenk belastet und unter Spannung hält.
  • Einer der häufigsten Ursachen für Kieferschmerzen ist eine Entzündung des Kiefergelenks. Außerdem handelt es sich bei dieser Entzündung um eine Art, die selten von alleine verschwindet. Den Menschen ist es allermeistens nicht wirklich bewusst wie oft sie ihr Kaugelenk an einem Tag beanspruchen. Wenn es also erstmal verletzt ist, bringt das viele Hürden und Unannehmlichkeiten mit sich.

Es gibt 3 wesentliche Ursachen, die einer solchen Entzündung zugrunde liegen können, welche jeweils einzeln vorhanden sein können, aber auch in Kombinationen auftreten können. 

  1. Wegen einer Überbeanspruchung der Muskulatur können unwillkürliche Krämpfe auftreten, die zu Muskelschmerzen führen. Hinter der Kaumuskelentzündung steckt jedoch in vielen Fällen ein Sportunfall, bei dem der Patient nicht einmal daran denkt, dass bleibende Schäden entstanden sind.
  2. Durch eine Verletzung oder einen Unfall kann aber auch das Kaugelenk beschädigt werden, wodurch es sich ebenfalls häufig entzündet.
  3. Letztlich gibt es noch wie vorhin bereits angesprochen, das Problem mit dem Zähneknirschen. Zähneknirschen ist meist eine unbewusste Aktivität und tritt nachts während des Schlafs auf. Wenn sie lange genug andauert und Sie anfällig für Gelenkschäden sind, kann diese Kombination auch tagsüber Kieferschmerzen verursachen.

Nun kennen Sie bereits die häufigsten (direkten) Ursachen für Kieferschmerzen. Daneben gibt es bestimmte Faktoren, die zu einer leichteren Entstehung von Kieferschmerzen beitragen. Hier lohnt es sich, über die Entstehung einer Entzündung nachzudenken, da die Schmerzen, die durch Verletzungen ausgelöst werden, nicht vorhersehbar, also auch schlecht beeinflussbar sind. Folgende Faktoren können also zur Entstehung einer Kiefergelenksentzündung beitragen:

Risikofaktoren

Wenn Sie unter einer Gelenkerkrankung, wie eine rheumatoide Arthritis leiden, ist es selbsterklärend, dass auch Ihr Kiefergelenk betroffen sein kann.

Verschleißrheuma

Vor allem ab dem 50. Lebensjahr treten diese durch Abnutzungserscheinungen von Knochen und Knorpel des Kiefergelenks hervorgerufenen Entzündungen auf. In diesem Fall berühren sich die Knochen direkt, reiben aneinander und es entsteht eine schmerzhafte Entzündung im Gelenk.

Verletzung

Wird das Kiefergelenk durch einen Schlag oder eine Kopfverletzung geschädigt, können, wie bereits geklärt, sofort Kieferschmerzen auftreten. Aber auch nach einer Verletzung besteht das Ridsiko, dass - auch trotz sofortiger Genesung - noch Jahre später Schmerzen auftreten.

Erkrankungen des Bindegewebes

Bindegewebe sind Weichteile, die sich im Bereich zwischen Knochen, Muskeln und Gelenken befinden. Wenn diese aus irgendeinem Grund um den Kiefer herum nicht richtig funktionieren, können sich Kieferschmerzen leichter ausbilden,

Die Risikofaktoren allein können noch keine Kieferschmerzen verursachen. Aber wie der Name bereits schon sagt, helfen sie bei der Entstehung von Schmerzen. Aber auch bei bereits entstandenen Schmerzen erschweren sie die Heilung.

Die Symptome

Empfindlichkeit: Zusätzlich zu den Schmerzen wird der Kiefer oft empfindlich. Das bedeutet, dass der Kiefer bei Berührung stärker schmerzt.

  • Ohrenschmerzen Der Schmerz breitet sich oft – normalerweise auf der gleichen Seite - bis zum Ohr aus.
  • Kauschmerzen Die Symptome normalerweise durch Bewegung verschlimmert.
  • Auch das Kauen gilt als eine solche Bewegung: Vor allem, weil es eine viel größere Anstrengung erfordert als beispielsweise das Sprechen.
  • Gesichtsschmerzen Neben dem Kiefer kann auch das Gesicht schmerzen. In diesem Fall sprechen wir meistens von den beiden Wangen.
  • Kieferklemme Im besonders schlimmen Fall bleibt der Kiefer in einer geschlossenen Position stecken, was so schwerwiegend sein kann, dass Sie Ihren Mund nicht mehr öffnen können.

Die Behandlung 

Auch Ihr Kiefergelenksproblem kann behoben werden, die Lösung heißt Gnathologie – die Lehre von der Kaufunktion. Sie ist ein Wissenschaftszweig, der sich mit dem Kiefergelenk und den Bewegungen, Stellungen und Problemen des Kiefers beschäftigt.

Wenn Sie eines der ganz oben aufgeführten Symptome bereits erlebt haben, Sie regelmäßig Schmerzen oder Knacken im Kiefer verspüren oder nachts mit den Zähnen knirschen, sollten Sie unbedingt einen Facharzt aufsuchen! Die Beschwerden am Kiefergelenk werden allermeistens mit der Zeit immer schlimmer. Sie können unbehandelt zu einer ernsthaften Schmerzquelle werden und Ihren Alltag erschweren. 

Wenn sie unter unwillkürlichem (nächtlichen) Zähneknirschen leiden, können Sie erstmal versuchen, sich diesem Problem zu widmen, da es wahrscheinlich auch die Ursache Ihrer Kieferschmerzen ist. Dabei kann eine Aufbisschiene hilfreich sein. Aber auch die aktive Selbstkontrolle und die Vermeidung eines stressigen Lebensstils helfen gegen Zähneknirschen.

Schmerzlindernde und muskelentspannende Medikamente könnte man zwar in Erwägung ziehen, sie sind allerdings höchstens nur ein Teil einer symptomatischen Therapie sein. Der Grundsatz ist, dass man statt einer dauerhaften Schmerzmittelgabe lieber versucht, die zu Grunde liegende Ursachen zu beseitigen. Wenn die Teile des Kauorgans, also das Gebiss, das Kiefergelenk sowie die Kopf- und Nackenmuskulatur, nicht im Einklang miteinander stehen und nicht zueinander passen, kann das die Besserung negativ beeinflussen. Eine Behandlung ist allein schon wegen der unterschiedlichen Kieferform und Stellung der Zähne ist die Behandlung selbstverständlich immer individuell. Ihr Problem wird also mit besonderer Aufmerksamkeit und auf einer einzigartigen Weise behandelt. 

Am Ende der Behandlung befindet sich auch Ihr Kiefergelenk in einer neuen Position. Danach stellen wir sicher, dass Ihre Zähne in dieser neuen, ausbalancierten, spannungsfreien Position perfekt sitzen und Ihre Kau- und ästhetischen Funktionen voll erfüllen.

Die Schienentherapie

Die Schienentherapie ist eine mehr als hundert Jahre alte Methode zur Behandlung von Kiefergelenksproblemen. Die Grundidee dahinter ist, dass für den unteren oder oberen Zahnbogen eine meistens aus Kunststoff bestehende, hufeisenförmige Vorrichtung hergestellt wird, die Sie über die Zähne ziehen können. Die Schiene legt sich um die darunter liegenden Zähne und hält sich dadurch fest, um zu verhindern, dass sie während des Gebrauchs herausfällt. Seine wichtigster „Bestandteil” ist seine Oberseite, also der Teil, der den gegenüberliegenden (entweder den oberen oder den unteren) Zähnen zugewandt ist. 

Wie diese Schiene funktioniert, kann man an einem sehr einfachen Beispiel nachvollziehen: Wenn bei jemandem die rechten Zähne stark abgenutzt sind, während die linken Zähne nur leicht abgenutzt sind, dann ist auch der Kiefer dieser Person schief. Dadurch werden auch die Kiefergelenke nicht mehr gleichmäßig belastet und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Beschwerden im rechten Gelenk auftreten. Wenn man jetzt eine Schiene anfertigen würde, die die Höhe der rechten und linken Zähne ausgleicht (in diesem Beispiel also die rechten Zähne ein wenig mehr verlängert, als die linken Zähne, sodass eine ebene Oberfläche entsteht) dann verbessert sich die falsche Haltung des Kiefers und damit erholen sich auch das Gelenk und die Zähne, die durch die falsche Belastung geschädigt wurden.

Wenn Sie also eine der vorgestellten Beschwerden bemerken oder noch bestehende Symptome haben, schieben Sie das Problem nicht weiter auf, vereinbaren Sie lieber einen Termin!

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