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Knochenaufbau

Heutzutage gibt es nur wenige Zahnprobleme, für die es keine Lösung gibt. Dank fortschreitender Entwicklung der Medizintechnik können viele innovative Methoden zur Behebung von Beschwerden in der Mundhöhle eingesetzt werden. Aber was passiert, wenn man plötzlich mit Herausforderungen konfrontiert wird, mit denen niemand gerechnet hat – zum Beispiel ein abgebrochener Zahn aufgrund eines Sturzes?

Natürlich ist `dann ein sofortiger zahnärztlicher Eingriff notwendig. Die gute Nachricht ist, dass sowohl funktionelle als auch ästhetische Probleme heute mit Zahnimplantaten perfekt behandelt werden können, aber für ein erfolgreiches Endergebnis benötigen Sie auch das entsprechende Knochenmaterial, da ohne dieses der Eingriff nicht so reibungslos verläuft.

Wenn nicht genügend Knochen vorhanden ist, um ein Zahnimplantat einzusetzen, muss vor der Implantation ein Knochenersatz erfolgen. Es kommt auch oft vor, dass jemand lange mit fehlenden Zähnen zu kämpfen hat. Viele Menschen entscheiden sich nur dann für einen operativen Eingriff in Form einer Zahnimplantation, wenn die Situation völlig unmöglich wird. Das wirft Probleme auf.

In einem solchen Fall wird der Knochen dünner und ein Teil davon wird von den umgebenden Zellen absorbiert. Vor der Implantation eines Zahnimplantats ist ein Knochenersatz erforderlich, was ein oralchirurgischer Eingriff ist, der manchmal eine größere Operation erfordert.

Das Einsetzten des Implantats ist nicht möglich, wenn die Größe oder die Qualität des Knochens nicht ausreichend ist. Daher wird als erster Schritt vor jedem oralchirurgischen Eingriff ein CT oder Panorama-Röntgenbild angefertigt. Anhand der digitalen Bilder kann der Oralchirurg bereits den Zustand des Knochens erkennen und entscheiden, ob ein Knochenaufbau notwendig ist.

Wann ist ein Knochenaufbau nötig und wieso?

Wann genau muss also ein Knochenaufbau durchgeführt werden und wieso kommt es überhaupt dazu? 

Knochenaufbau ist erforderlich, wenn der Knochen dünn oder resorbiert wird, was weitere Eingriffe unmöglich macht. In einem solchen Fall kann ein Implantat nicht eingesetzt werden, da der Kieferknochen nicht stark genug ist, beziehungsweise seine Dicke oder Höhe nicht ausreicht, um den implantierten Zahn stabil zu fixieren. In diesem Fall muss der Arzt einen Knochenaufbau vornehmen. 

In den meisten Fällen gibt es zwei Gründe für den Abbau und die Verdünnung der Knochen im Mund. Der erste ist Zahnverlust und der zweite eine schwere Zahnfleischentzündung. Wenn die Zähne verloren gehen, wird die Menge und Qualität des vorhandenen Knochens im „leeren Bereich“ funktionell nicht mehr benötigt, da er beim Kauvorgang „ungerechtfertigt“ wird, weil er keinen Zahn stützen muss, wodurch er schließlich abgebaut wird. Darüber hinaus können aber auch bestimmte Störungen und Krankheiten die im Knochenbestand gefundenen Probleme beeinflussen – eine Zahnfleischentzündung kann sich auf die Zähne und dann auf den gesamten Kiefer ausbreiten, wo Bakterien das Gewebe ständig zersetzen und dadurch seine Zusammensetzung schwächen.

Außerdem ist es noch wichtig, die Osteoporose (Knochenschwund) zu erwähnen, die hunderttausende Menschen betrifft. Schädliche Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum, falsche Ernährung, hormonelle Veränderungen und andere Krankheiten schädigen das Knochengewebe im ganzen Körper und beeinträchtigen so den Kieferknochen und die Zähne.

Wie funktioniert ein Knochenaufbau?

Man könnte sagen der nullte Schritt dieser Prozedur ist immer eine Bewertung des Zahnzustandes, die auch eine Röntgenaufnahme beinhaltet. Anhand dessen kann der Facharzt feststellen, ob dieser Knochenaufbau notwendig ist und wenn ja, wo und in welchem ​​Umfang. Anschließend erfolgt die Operation, die etwa eine Stunde, maximal aber drei Stunden dauert.

Im nächsten Schritt wird ein Betäubungsgel aufgetragen, gefolgt von einer Lokalanästhesie. Der Eingriff kann auch unter Narkose erfolgen. Im Allgemeinen ist das aber nicht erforderlich, und wird nur auf en Wunsch des Patienten gemacht. Bei schwerem Knochenschwund kann der Facharzt entscheiden, den Knochen durch Knochengewebe aus einem anderen Bereich des Kiefers zu ersetzen. In diesem Fall wird der Eingriff unter Narkose durchgeführt.

Nach der Betäubung führt der Zahnarzt den Schnitt durch. Der Schnitt ist wenige Millimeter groß, sodass die Schleimhaut der Nebenhöhlen sichtbar ist. Der Facharzt bringt dann das Knochenersatzmaterial an die betroffene Stelle. Anschließend bedeckt er den Bereich mit einer absorbierenden Membran.

Als letzten Schritt des Eingriffs werden die Zahnfleischränder mit Nähten fixiert, und nach etwa einer Woche nach dem Eingriff wieder entfernt.

Dabei spielt es Rolle, ob der Arzt den Ober- oder Unterkieferknochen bearbeitet und ob die Vorder- oder Backenzähne betroffen sind, denn davon abhängig wird die Knochenersatztechnik gewählt.

Im hinteren Bereich des Oberkiefers kommt es zu einer speziellen Art des Knochenaufbaue, dem Sinuslift, worauf wir weiter unten eingehen werden.

Befindet sich der Ort des Zahnimplantats am Unterkieferknochen oder im oberen Frontbereich, so sind zwei Techniken zu nennen. Einmal wird die Onlay-Technik verwendet – es findet ein Knochenaufbau statt – d.h. der Knochenblock oder eine Mischung aus Knochenmark und Knochenersatz wird auf den Kieferknochen gelegt. Die andere Methode besteht darin, den Kieferknochen zu knacken und ihn somit zu verbreitern.

Sinuslift

Wenn die Wurzeln der Zähne im Oberkiefer in die Gesichtshöhlen reichen, kann es nach einem Zahnverlust zu einem großen Knochenschwund kommen. Zwischen der Gesichtshöhle und der Mundhöhle ist dünner Knochen für die Platzierung eines möglichen Implantats im Fall der oberen hinteren Backenzähne verfügbar. In solchen Fällen ist eine Operation im Bereich der Oralchirurgie notwendig, der Sinuslift.

Beim Sinuslift wird die Basis der Wangenhöhle mit einem speziellen zahnärztlichen Instrument so angehoben, dass das Ersatzmaterial und/oder eigener Knochen problemlos in ein angefertigtes Knochenfenster (zwischen die Schleimhaut der Wangenhöhle und den eigenen Knochen) eingesetzt werden können. In solchen Fällen ist es üblich, dass der Eingriff mit aus dem eigenen Knochen gewonnenem Knochenmaterial oder mit synthetischem Knochenersatzmaterial durchgeführt wird. 

Materialien

Betrachtet man die Art der verwendeten Materialien, können die Kategorien auf auf zwei Arten definiert werden: 

1) in Bezug auf ihre chemische Zusammensetzung und 2) in Bezug auf ihre Quelle. Im weiteren Verlauf wird zwischen Material aus tierischem beziehungsweise humanem Ursprung, Knochenersatzmaterial aus eigenem Knochenmaterial und synthetischem Knochenersatzmaterial unterschieden. Bei operativen Eingriffen hängt es…

  • …von der Stelle des Implantats,
  • …vom Grad des Knochenmangels,
  • … und von den anatomischen Merkmalen des Patienten

ab, welchen Typ die Profis letztendlich verwenden. Bei einem großen Knochenmangel gewinnt der Arzt die für den Eingriff benötigte Knochenmenge aus dem eigenen Knochenbestand des Patienten. In den meisten Fällen kann der Knochenmangel durch Knochenentnahme aus dem Mund oder durch ein Knochenersatzmaterial und deren kombinierte Anwendung ersetzt werden. Bei extremem Knochenmangel ist es notwendig, Knochen von außerhalb des Mundes (z. B. vom Hüftblatt) in die Mundhöhle zu verlagern.

Beim Knochenersatz wird in allen Fällen hochwertiges Knochenersatzmaterial verwendet, das in seiner Zusammensetzung dem Knochengewebe sehr ähnlich ist. Es lohnt sich, mit dem Fachmann über die Zusammensetzung des Kunststoffgranulats zu reden, um eine allergische Reaktion oder eine Trennung des Materials zu vermeiden!

Wenn aufgrund zu starken Knochenschwundes das Knochengewebe im Kiefer nicht genug ist und ein Stück des Hüftblattes verwendet werden muss, findet der Eingriff nicht in der Zahnarztpraxis statt.

Können Sie etwas dagegen tun?

Sie denken sich jetzt sicherlich, dass Sie nicht in solch eine Lage kommen wollen und vielleicht fragen Sie sich zugleich, wie sie einen erforderlichen Knochenaufbau vorbeugen können. Schließlich ist die häufigste Ursache für ein Implantationsversagen ein Knochengewebe mit unzureichender Dichte oder Festigkeit um die künstliche Wurzel herum, um sie an ihrem Platz zu halten.

Wenn die Funktion des den Zahn umgebenden Knochengewebes gestört ist, kann die Funktion des „Knochenlagers“ nicht mehr optimal erfüllt werden, was sich durch vorzeitigen Verlust und Instabilität der Zähne, unzureichende Knochenbildung nach einer Zahnextraktion oder einer Wurzelspitzenresektion und das Versagen von Implantaten äußern kann!

Obwohl der menschliche Knochen sich selbst wieder aufbauen kann, ist dieser Aufbau ein sehr langsamer Prozess, ganz zu schweigen davon, dass die Masse der Knochen mit fortschreitendem Alter immer weniger wird. Die Förderung des Knochenaufbaus ist daher in jeder Hinsicht ein wichtiges Thema, auf das sich natürliche Ressourcen im Alltag positiv auswirken können. Vor diesem Hintergrund

  • Achten Sie immer auf den Verzehr von kalziumreichen Lebensmitteln, da die regelmäßige Zufuhr von Mineralien in den Körper für den Erhalt gesunder Knochen unerlässlich ist!
  • nehmen Sie viele Vitamine zu sich, insbesondere die Vitamine C, D und K! Während Vitamin C die Produktion knochenbildender Zellen fördert, hilft Vitamin D beim Einbau von Calcium in die Knochen und Vitamin K ist am Stoffwechsel von Bindegewebe und Knochen beteiligt.
  • Auch ein stressiger Lebensstil und eine unregelmäßige, oft eintönige Ernährung sind nicht optimal für die Gesundheit unserer Zähne und Knochen.

Schließlich sind Knochen auch lebendes Gewebe, sie müssen gestützt werden.

Das den Zahn umgebende Knochenbett ist ein dynamisches, lebendiges und - von seinem Stoffwechsel her - ein sich schnell veränderndes Gebilde, das alle negativen Auswirkungen und Faktoren trägt, die sich aus unserer Lebensweise ergeben. 

Das durch unsere schädliche Lebensweise entstandene, möglicherweise nicht in ausreichender Menge und Qualität vorhandene Knochengewebe, gewinnt besonders an Bedeutung, wenn das Knochenbett durch geplante orale Eingriffe in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Knochenfett muss sich nach einem zahnärztlichen eingriff von selbst wieder aufbauen.

Während dieser kritischen Phase kann sich der Knochen nur von dem ernähren, was dem Körper zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Wenn Sie diese Tipps befolgen tun Sie also schonmal etwas gutes für Ihre Knochen und ermöglichen ihnen ein längeres Leben.

Das Einsetzen des Implantats ist nicht möglich, wenn die Menge oder Qualität des Knochens nicht ausreicht, da das Implantat nur in einem lebendigen, gut strukturierten, gut mit Adern durchsetzten und gut durchbluteten Knochen verbleiben kann.

Was nun nach einem Knochenaufbau?

Nach dem Knochenaufbau beginnt die Heilungs- und Verknöcherungszeit. In den ersten Tagen kann es zu Schmerzen kommen, da es sich beim Knochenersatz um einen chirurgischen Eingriff handelt, nach dem der Körper eine Regeneration benötigt. Der Eingriff erfordert aber nicht, dass Sie mehrere Tage zu Hause bleiben, aber wenn Sie können, sollten Sie körperliche Aktivität vermeiden und sich ausruhen. Die Heilungszeit der Wunden beträgt ungefähr ein paar Wochen. Die Verknöcherungszeit beträgt ungefähr ein halbes Jahr, es kann jedoch bis zu einem Jahr dauern, bis das neue Gewebe vollständig verfestigt ist.

Nach einem Knochenersatz können neben Schmerzen auch Schwellungen auftreten. Dies ist ein natürlicher Teil des Prozesses. In diesem Fall lohnt es sich, schmerzlindernde und entzündungshemmende Teemischungen zu sich zu nehmen oder um die betroffene Stelle einen Umschlag anzulegen. Um Komplikationen zu vermeiden, ist es wichtig, an den Kontrollen zu erscheinen! Bei den Kontrollen stellt der Zahnarzt fest, ob die Heilung in ausreichendem Maße voranschreitet. Wenn er sieht, dass die Entzündung länger anhält als sie sollte, empfiehlt er eine Antibiotikabehandlung.

Nach einem Knochenaufbau ist der Knochen noch nicht bereit für eine Implantation. Danach ist die Verknöcherungszeit bei jedem anders. Im besten Fall beträgt sie mindestens sechs Monate, es kann aber auch bis zu einem Jahr dauern, bis der Knochen für eine Implantation geeignet ist. Erst dann kann also ein Zahnimplantat eingesetzt werden.

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