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Wie Streifen in die Zahnpasta kommen
Zahnpastastreifen
Gestreifte Zahnpasten unterscheiden sich inhaltlich zwar kaum von „gewöhnlichen”, aber die Optik einer gestreiften Zahnpastenwurst übt doch eine gewisse Faszination vor allem auf Kinder aus. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie diese Streifen, die keinen Reinigunseffekt haben, eigentlich in die Zahnpastentube bzw. in die ausgedrückte Pastenwurst gelangen?
Dazu existieren zwei verschiedene Verfahren, denen ein einfaches Prinzip zugrunde liegt:
Oberflächenstreifen
Diese Streifen entstehen erst im Tubenausgang. Die Öffnung der Zahnpastentube wird durch ein rund 2 cm langes Rörchen ins Innere der Tube hinein verlängert. Am Fuss dieses Rohres, also beim Tubenausgang, kann man mehrere kleine Öffnungen erkenne. Im vorderen Teil der Tube lagert die farbige Masse zur Erzeugung der Streifen. Der Rest der Tube ist mit weisser Zahnpaste gefüllt. Beim Drücken auf die Tube wird die weisse Zahnpaste durch das Röhrchen gepresst, und die farbige Zahncreme gelangt - da sich der Druck gleichmässig in der Tube verteilt - durch die Öffungen im Röhrchen als Streifen in die weisse Zahnpaste.
Tiefenstreifen
Die Zahnpaste wird mittels einer Speziellen Fülldüse bereits in Streifen in die Tuben abgefüllt. Zahnbasten mit Tifenstreifen erkennt man daran, dass in der Tubenöffung - im Gegensatz zu den Pasten mit Oberflächenstreifen - kein mechanische Mischvorrichtung vorhanden ist.
Freiligenden Zahnhälsen
Wird es Ihren freiligenden Zahnhälsen heiss und kalt?
Freiliegende Zahnhälse brauchen spezielle Pflege.
Wie entsteht die Überempfindlichkeit von Zähnen? Reagieren Ihre Zähne schmerzempfindlich auf Kälte oder Wärme? Die häufigste Ursachen: Das Zahnfleisch hat sich zurückgebildet und die Zahnhälse liegen schutzlos frei. Die Oberfläche der Zahnhälse ist im Gegensatz zur Zahnkrone nicht durch harten Zahnschmelz geschützt. Zahnhälse bestehen aus dem weicheren Dentin. Sie sind deshalb nicht nur anfälliger auf Überemfindlichkeit und übermässigen Dentinabrieb, sondern auch besonders kariesgefährdet. Man spricht hier von Wurzelkaries.
So Pflegen Sie freiliegende Zahnhälse schonend. Horizontale Putzbewegungen und zu harte Zahnbürsten setzen Zahnfleisch und Zahnhals stark zu. Zudem kann dies zu übermässigem Dentinabtrieb am Zahn führen, den so genannten „keilförmigen Defekten”. Wählen Sie deshalb eine weiche Zahnbürste und wechseln Sie die Bürste alle 6-8 Wochen aus. Entscheidend ist auch, das die Zahnpaste eine tiefe Abrasivität aufweist (ca. RDA 30), damit das weiche Dentin der Zahnhälse nicht übermässig abgerieben wird. Am besten lassen Sie sich vom Zahnarzt oder Ihrer Dentalhygienikerin die individuell für Sie richtige Putztechnik zeigen. Einen wichtigen Zusatzschutz von Wurzelkaries bieten Fluoridspülungen, auch gerade dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt.
Tipps für die Pflege freiligender Zahnhählse
- 2-3 x täglich während 2 Minuten die Zähne putzen, allerdings sanft und mit der angepassten Zahnputztechnik. In Ihrer Zahnarztpraxis berät man Sie gerne.
- Für sanftes Zähneputzen eine weiche Zahnbürste verwenden und eine wenig abrasive Zahnpaste wählen.
- Bürsten aus hygienischen Gründen öfters wechseln. Spätestens, wenn die Borsten etwas abstehen.
- Täglich mindestens einmal mit einer Zahnspülung für freiligende Zahnhälse gut spülen.
- Bei bestehender Überempfindlichkeit die Zahnspülung zweimal täglich anwenden.
- Die Zahnzwischenräume regelmässig, am besten täglich, mit Zahnseide reinigen.
Tags: Dental, Dentalhygiene, Zahn, Zahnarzt, ZahnkroneGreifen Sie 1x täglich zur Zahnseide!
Greifen Sie 1x täglich zur Zahnseide!
Empfehlungen für die richtige Pflege der Zahnzwischenräume.
Ca. 50 cm Zahnseide abtrennen und ein Ende 2x locker um einen Mittelfinger wickeln. Die restliche Zahnseide so auf den anderen Mittelfinger aufwickeln, dass zwischen den gestreckten Daumen ein Abstand von ca. 2 cm bleibt.
Die Zahnseide mit Daumen und Zeigefingern festhalten, straff spannen, im Oberkiefer über die Daumen und im Unterkifer über die Zeigefinger in den Zahnzwischenraum einführen.
Die Seide mit einer lockeren Hin- und-her Bewegung vorsichtig durch den Kontaktpunkt der Zähne in den Zahnzwischenraum einführen. Achtung: Bei unkontrolliertem Durchzerren besteht die Gefahr von Zahnfleischverletzungen.
Die Seide um die Zahnfläche spannen und dann 3-4 Mal über die ganze Zahnhöhe auf und ab bewegen und so den Zwischenraum bis leicht unter den Zahnfleischraum reinigen. Dann zur gegenüberligenden Zahnfläche wechseln und fortfahren.
Nach der Pflege eines Zahnzwischenraumes ein frisches Stück Zahnseide vom Mittelfinger abwickeln und zum nächsten übergehen.
Tags: Dentalhygienikerin, Zahnarzt, ZahnseideGesunde Milchzähne sind ein Geschenk fürs ganze Leben.
Zahn um Zahn braucht beste Pflege.
Milchzähne sind ebenso kariesanfällig wie die Zähne von Erwachsenen. Darum ist die sorgfältige Mundhygiene vom ersten Zahn an so wichtig. Mit 6 bis 12 Monaten kündigen sich die ersten Zähnchen an . Milchzähne sind wichtige Platzhalter. Je länger sie gesund bleiben, desto kleiner ist das Risiko von Fehlstellungen bei den bleibenden zweiten Zahnen.
Gehen Sie mit dem guten Beispiel voran.
Neben den speziell für Kleinkinder entwickelten Zahnpflegeprodukten ist die Hilfe der Eltern entscheidend. Nutzen Sie den Nachahmungstieb Ihres Kinders und machen Sie das Zähneputzen zum Familienspass. Denn auch hier gilt: Was ihr Kind frühzeitig lernt, geht nicht mehr vergessen. Die Zahnpflege sollte für Ihr Kind zum fixen Bestandteil im Tagesablauf werden. Bis es das gründliche Zahneputzen selber beherrscht, sollten Sie es vormachen oder sogar mithelfen und gegebenenfalls nachputzen.
Tips für die optimale Kinderzahnpflege:
-Milchzähne schon ab dem ersten Zahnpflege – auf spielerische Art beginnen.
-Regelmässig nach den Mahlzeiten gemeinsam Zähne putzen.
-Auf Süssigkeiten achten. Besser nach dem Essen statt zwischendurch.
-Kein „Honignuggi” zum Beruhigen, keine gesüssten Getränke im Schoppen.
-Das Kleinkind schon frühzeitig für einen kurzen Kontrollblick in den Mund in die Zahnarztpraxis mitnehmen.
-Sobald das Kind ausspucken kann (ca. 4-5 Jahre), für einen verbesserten Kariesschutz auf eine Erwachsenen –Zahnpasta umstellen.
Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch ein Leben lang!
Millionen von Zähnen fallen alljährlich den „Volkskrankheiten” Karies und Paradontitis zum Opfer – Zahnverlust, der grösstenteils vermindbar wäre!
Zum Glück haben viele Menschen die Bedeutung von richtiger Zahnpflege erkannt und halten Zähne und Zahnfleisch fit. Gesunde, gepflegte Zahne machen sympatisch, geben Selbstsicherheit, sie gehören zum attraktiven Aussehen und guten Körpergefühl ganz einfach dazu. Gute Vorsorge spart Schmerzen, Zahnverlust und nicht zuletzt auch hohe Kosten.
Die Hauptursachen von Karies und Paradontitis ist Palque – ein fast unsichtbarer, bakterieller Zahnbelag. In ihm leben Millionen von Bakterien. Sie bilden schädliche Stoffe, die Zähne und Zahnfleisch angreifen. Der Schlüssel zur Zahn- und Zahnfleischgesundheit liegt in der regelmässigen, gründlichen Entfernung der Plaque.
Deshalb ist das tägliche Zähneputzen so wichtig. Doch gute Zahnpflege heisst, Plaque auch dort zu entfernen, wo selbst die beste Zahnbürste nicht hinkommt: zwischen den Zähnen. Denn gerade hier entstehen die meisten Zahnfleischerkrankungen: Zahnfleischbluten und Paradontitis – die häufigste Ursache von Zahnverlust.
Die Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume – das ist Ihr optimales Erfolgsprogramm. Aber villeicht wünschen auch Sie sich mehr zeitgemässe Bequemlichkeit bei der gründlichen, täglichen Zahnpflege? Schauen Sie in den Geschäften die Elektrozahnbürsten an!




