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Zahnfleischentzündungen: was wirklich hilft?

Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) und Zahnfleischentzündung (Gingivitis) sind akute oder chronische Infektion des Zahnfleisches. Sie werden meist durch Bakterien, seltener durch Viren oder Pilze verursacht. Entzündetes Zahnfleisch ist fast immer auf mangelnde Zahnhygiene zurückzuführen. Die Mundschleimhaut (Mukosa) kleidet die gesamte Mundhöhle aus und ist je nach Region im Mund unterschiedlich in Aussehen und Elastizität. Bei einer Mundschleimhautentzündung kann somit die gesamte Mundhöhle betroffen sein. Die Mediziner bezeichnen dieses Krankheitsbild als Stomatitis. Entzündungen können auch auf kleine Stellen begrenzt bleiben, hier spricht man von Aphthen. Bei den Zahnreihen geht die bewegliche Mundschleimhaut in das feste Zahnfleisch (Gingiva) über. Auch dort können Entzündungen auftreten. Eine solche Entzündung wird in der Fachsprache als Gingivitis bezeichnet.

Gleiche Ursachen – unterschiedliche Symptome

Beide Erkrankungen können durch mangelnde Mundhygiene, Infektion, Verletzungen oder einseitige Ernährung ausgelöst werden. Aber auch weitere Faktoren kommen als Ursache für eine Mundschleimhaut- oder Zahnfleischentzündung infrage.

Gingivitis und Stomatitis unterscheiden sich leicht in ihrer Symptomatik, Schwellungen, Rötungen und Schmerzen treten bei beiden Erkrankungen auf. Bei der Mundschleimhautentzündung kommt es zusätzlich häufig zu Brennen und Mundgeruch. Eine Rückbildung des Zahnfleischs oder Zahnfleischwucherungen entstehen bei der Zahnfleischentzündung.

Leichtere Zahnfleischentzündung oder Mundschleimhautentzündungen können meist selbst behandelt werden – besonders wenn sie auf kleine Stellen begrenzt bleiben (Aphthen). Zur Behandlung eignen sich sogenannte Antiseptika, also desinfizierende Mittel. Diese töten die Keime ab, die die Entzündung verursachen. Treten Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen jedoch gehäuft auf, sollte ein Arzt die Ursache abklären. Am besten ist es aber, es gar nicht erst zu einer Entzündung kommen zu lassen. Der beste Schutz ist eine sorgfältige Mundhygiene. Zahnzwischenräume und eventuell vorhandene Zahnersatz sollten jeden Tag gründlich gereinigt werden.

Was wirklich hilft!

Blutet das Zahnfleisch beim Zähneputzen, deutet das oft auf eine Zahnfleischentzündung hin. Wie es dazu kommt, was Sie dagegen tun können:

  • Sehr viele Menschen haben entzündetes Zahnfleisch
  • Blutet das Zahnfleisch beim Zähneputzen oder Reinigen der Zwischenräume, kann dies auf eine Entzündung hinweisen
  • Die häufigste Ursache ist mangelnde Mundhygiene, weil sich dann Bakterien aus der Mundhöhle im Zahnfleisch ansiedeln und vermehren können Das kann eine Entzündung auslösen.
  • Aus einer Zahnfleischentzündung kann sich eine Parodontitis entwickeln, eine Entzündung des Zahnhalteapparats, die gefährliche Folgen haben kann.
  • Die beste Vorbeugung und Therapie: zweimal täglich Zähne putzen, einmal pro Tag Zahnseide oder spezielle Bürstchen anwenden.

Ursachen: Warum entzündet sich das Zahnfleisch?

Es ist ganz normal, dass wir in unserer Mundhöhle Bakterien haben, genauso wie im Darm oder auf der Haut. Im Mund leben über 1000 verschiedene Bakterienarten, die sich auf unterschiedliche Bereiche der Mundhöhle spezialisiert haben. Die einen haben sich auf der Zunge, die anderen in der Mundschleimhaut oder auf der Zahnoberfläche angesiedelt. Die Gesamtheit aller Bakterien im Mund nennt sich Mundflora. Normalerweise bereiten die Keime keine Probleme.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich dies jedoch ändern Die Keime im Mund ernähren sich von den Speiseresten aus unserer Nahrung und bilden unter anderem auf der Zahnoberfläche und am Übergang von Zahn und Zahnfleisch einen sogenannten Biofilm. In dieser gelartigen Matrix sind die Keime gut gegen äussere Einflüsse abgeschirmt und könne sich vermehren, es entsteht Zahnbelag, auch Plaque genannt Zahnbelag bildet sich innerhalb von 24 Stunden.

Unzureichendes Zähneputzen

Wer seine Zähne nicht regelmässig und gründlich putzt, der riskiert deshalb, dass sich die Keime im Zahnbelag auf ein ungesundes Mass vermehren. Sie geben aggressive Stoffwechselprodukte, Säure und Toxine (=Giftstoffe) ab, die schliesslich auch ins Zahnfleisch gelangen.

Das Zahnfleisch bedeckt die zahntragenden Teile des Kieferknochens. Am Übergang von Zahn zu Zahnfleisch entsteht eine seichte Furche von ein bis zwei Millimetern Tiefe, der sogenannte Sulcus. Hier ist das Zahnfleisch nicht fest mit dem Zahn verbunden. Das ist die geeignete Angriffsfläche für die Bakterien. Gelangen die aggressiven bakteriellen Stoffwechselprodukte aus dem Zahnbelag dorthin, dann reagiert der Körper mit einer Entzündung darauf – der Zahnfleischentzündung.

Wenn aus Plaque Zahnstein wird

Die Plaque haftet zwar fest auf dem Zahn und lässt sich nicht absprayen, sie lasst sich aber noch mit der Bürste wegputzen. Der Zahnbelag verfestigt sich zu Zahnstein und kann nur noch vom Zahnarzt oder Zahnärztin entfernt werden.

Hat sich erst einmal Zahnstein gebildet, können sich auf seiner rauen Oberfläche umso leichter Bakterien ansiedeln. Breitet sich die Plaque weiter aus, tiefer in den Spalt zwischen Zahnfleisch und Zahn hinein, dann kann sich der Spalt vergrössern. Es bilden sich Zahnfleischtaschen. Ist das geschehen, handelt es sich um eine Parodontitis, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie kann sogar zum Verlust der Zähne führen.

Ist eine Zahnfleischentzündung gefährlich?

Während sich eine Zahnfleischentzündung durch geeignete Massnahmen normalerweise innerhalb weniger Wochen wieder zurückbildet und keine bösen Folgen hat, ist die Parodontitis ein irreversibler Vorgang. Die Zahnfleischtaschen bleiben also bestehen. Schreitet die Entzündung des Zahnhalteapparats unbehandelt fort, können die Bakterien aus der Mundhöhle ins Blut gelangen. Das kann sich negativ auf Herz-Kreislauf-Krankheiten, bestimmte Krebsarten und Diabetes mellitus auswirken, aber auch akute Probleme bereiten, wie eine Lungenentzündung.

Was begünstigt noch eine Zahnfleischentzündung?

Ob sich eine Entzündung bildet, ist nicht nur eine Frage der Zahnhygiene. Bei manchen Menschen führt schon eine leichte Plaquebildung zu Entzündungen, während bei anderem auch stark ausgeprägtem Zahnbelag keine Beschwerden verursacht. Folgende Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine bakteriell bedingte Zahnfleischentzündung entwickelt:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus
  • Hormonschwankungen während der Pubertät der Schwangerschaft und der Monatsblutung
  • Erbliche Veranlagung
  • Vitamin – C – Mangel
  • Medikamente, zum Beispiel bestimmte Blutdrucksenker oder abwehrschwächende Mittel, sogenannte Immunsupperssiva
  • Nicht gut sitzender Zahnersatz (Brücken, Kronen, Implantate, Füllungen)

Falls der Verdacht besteht, dass Medikamente einen Einfluss auf die Zahngesundheit haben, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. Manchmal lassen sich bestimmte Arzneien gegen besser geeignete austauschen.

Vorsicht: Medikamente nicht eigenmächtig absetzen!

Zahnersatz besitzt nicht die natürlichen Abwehrmechanismen wie ein echter Zahn. Ausserdem begünstigen die Übergänge von Brücken und Kronen zur Zahnoberfläche die Bildung von Zahnbelag. Auch an Implantaten passiert das eher. Entzündet sich das Gewebe um ein Implantat herum, sprechen Zahnärzte von Periimplantitis. Eine gründliche Zahnpflege ist bei Zahnersatz daher sehr wichtig.

Symptome: Woran erkennt man eine Zahnfleischentzündung?

Gesundes Zahnfleisch ist blass-rosa. Es füllt den Raum zwischen den Zähnen aus. Und: Es blutet nicht. Entzündetes Zahnfleisch ist meistens gerötet und angeschwollen. Und es blutet immer mal wieder: zum Beispiel beim Zähneputzen. Der ausgespuckte Zahnpastaschaum sieht dann rötlich verfärbt aus. Oder es blutet beim Biss in einen Apfel. Wer die Zähne mit viel Druck «schrubbt», schadet der empfindlichen Schleimhaut. Das Warnsignal Zahnfleischbluten kann auch fehlen. Bei Rauchern ist das häufig der Fall. Denn die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs bewirken, dass die Mundschleimhaut schlechter durchblutet wird. Folglich blutet sie auch weniger leicht – selbst, wenn sie bereits entzündet ist. So wid die Gingivitis womöglich übersehen.

Regelmässiges Zähneputzen: darauf kommt das ganze ab

Die Hauptregel ist ganz einfach: es wird keine Behandlung nötig sein, wenn die Zähne entsprechend und regelmässig gereinigt werden. So sparen Sie einen Weg auf die Parodontologie.

Speisereste, verstorbene Schleimhautzellen und Proteine die im Speichel Kalzium binden, bilden am Anfang einen weichen Zungenbelag (Plakk), der als hervorragenden Nährboden für Erreger Absiedlungen dient. Wenn dieser Belag regelmässig nicht entfernt wird, vermehren sich die Bakterien und es kommt zu Kariesbildungen womit das Risiko der Entstehung der Zahnbetterkrankung sich erhöht.

Auch aus diesem Grund ist die Wichtigkeit der regelmässigen Zahnarztkontrolle zu betonen: es ist nämlich eine perfekte Gelegenheit dazu den Zahnstein (der mit Haushaltspraktiken nicht entfernt werden kann) professionell zu bekämpfen.

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