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Was tun gegen Mundgeruch?

Mundgeruch ist ein sehr unangenehmes Phänomen, da er bei Patienten ein Unbehagen verursacht, ihr Selbstvertrauen senkt und sie bei der Kommunikation, der Verabredung und bei der Partnersuche behindern kann. Dabei ist Mundgeruch keineswegs eine unheilbare Krankheit, aber leider trauen sich viele Menschen aufgrund von Schamgefühlen nicht, mit solch einer Beschwerde ihren Arzt aufzusuchen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte es jeder von uns schon mal mit einem unangenehmen Mundgeruch zu tun. Dennoch kennen nur die Wenigsten die Ursachen dieser Unannehmlichkeit. Einerseits können Krankheiten, Medikamente oder aber auch der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln für den Mundgeruch verantwortlich sein. Allerdings gibt es auch schwerwiegendere Gründe für die Beschwerden.

Chronischer Mundgeruch kann schmerzhafte Folgen haben. Freunde, Familienmitglieder aber auch Fremde werden von diesem fauligen Gefühl abgestoßen. In diesem Artikel haben sind die 9 häufigsten Ursachen, die langfristig für einen unangenehm riechenden Atem sorgen könnten, zusammengefasst. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie einen lästigen Mundgeruch in den Griff bekommen. Die meisten der folgenden Methoden können Sie sogar zuhause anwenden. Bevor man nach der Lösung eines Problems sucht, ist es wichtig, deren Ursachen zu ermitteln und zu verstehen. Hauptsächlich entsteht Mundgeruch durch die Ansammlung von Krankheitserregern im Mund. Sie setzen flüchtige Schwefelverbindungen frei, die sogar stundenlang im Mund verbleiben können und zum „fauligen“ Geruch führen.

1. Unzureichende Mundhygiene

In den meisten Fällen verbirgt sich hinter einem schlechten Atem eine unzureichende Mundhygiene. Plaque, sowie Bakterien und dessen Schwefelprodukte sammeln sich in der Mundhöhle, an den Zähnen, und vor allem in den engen Zwischenräumen zwischen den Zähnen. Einige Patienten wissen sogar nicht einmal, dass ihre Zahnpflege Routine nicht ausreicht.
Eine gründliche Routine hat unter anderem folgende Merkmale: Sie sollte lang genug sein, das heißt mindestens drei Minuten. Sie sollten vorher Ihrem Mund ausspülen, um die groben Speisereste loszuwerden und dabei sollten Sie darauf achten, nach sauren Mahlzeiten ungefähr eine Stunde zu warten, um Schäden am Zahnschmelz zu vermeiden.

Auch ist das Verwenden der richtigen Zahnbürste ein grundlegender Bestandteil einer guten Mundhygiene. Sie darf auf keinen Fall zu hart sein. Weiche und mittelharte Zahnbürsten erledigen ihren Zweck effektiver als die härteren Versionen, da sie dank einer höheren Flexibilität die Zwischenräume besser säubern können. Und mit einem runden Bürstenkopf erreichen Sie Ihre hinteren Zähne um einiges besser. Das ist auch ein guter Grund, weshalb Sie lieber zu einer elektrischen Zahnbürste greifen sollten. Diese haben den weiteren Vorteil, dass hier durch eine Rotationsbewegung oder durch pulsierende Bewegungen Zahnbelag schneller entfernt werden kann als mit einer gewöhnlichen Zahnbürste. Ihre Zahnbürste - oder im Falle einer elektrischen Zahnbürste Ihren Zahnbürstenaufsatz – sollten sie ungefähr alle drei Monate austauschen, denn mit der Zeit verbiegen sich die Borsten, wodurch die Putzkraft allmählich – sogar bis zu 30% - abnimmt.

Eine gute Mundhygiene ist von hoher Wichtigkeit, denn eine Vernachlässigung kann Langzeitfolgen mit sich ziehen, die weitaus schlimmer sein können als ein schlechter Atem. Erkrankungen des Zahnhalteapparates, Erkrankungen in der Mundhöhle und an den Zähnen können Ihren gesundheitlichen Zustand verschlechtern. Aber auch die eben genannten Erkrankungen können, wie wir Ihnen im Artikel noch weiter erläutern werden, zu Mundgeruch führen.

2. Karies, Zahnfleischentzündung

Karies und Zahnfleischentzündungen stehen ebenfalls im Zusammenhang mit einer schlechten Mundhygiene, deshalb können auch sie eine Ursache für Mundgeruch sein.
Mundspülung bietet zusätzlichen Schutz gegen Bakterien. Indem es die Bakterien abtötet, wird die Problemquelle beseitigt. Vor allem ist es nach einer Mahlzeit sehr empfehlenswert, auf dieses Mittel zurückzugreifen, um Lebensmittelreste, die sich in den Zahnlücken eingelagert haben, loszuwerden.

3. Mundpilz, Krankheitserreger auf der Zunge

Ähnlich wie auf Zähnen kann sich Plaque auf der Zunge ablagern. Das kann auf verschiedene Weisen passieren, wovon eine Mundpilz ist. Mundpilz, auch Mundsoor genannt, ist eine Infektion des mund- und Rachenraums. Neben der Zunge oder den Gaumen sind auch häufig die Lippen und die Innenseite der Wangen betroffen. Meistens macht sich Mundpilz in Form von einem weißen Belag auf geröteter Schleimhaut bemerkbar. Von dieser Krankheit sind Erwachsene relativ selten betroffen. In den meisten Fällen sind es Kinder, ältere Patienten oder jene, die spezielle Medikamente einnehmen, die von Mundpilz betroffen sind.
Um Mundpilz vorzubeugen, sollten Sie vor allem nach den Mahlzeiten auf eine gute Mundhygiene achten.
 Auch Bakterien nisten sich auf der Zunge ein. Diese werden Sie am einfachsten los, indem Sie mit einer Zahnbürste vorsichtig über Ihre Zunge streichen. Dafür gibt es auch verschiedenste Zahnbürsten mit Zungenreinigern. Zudem sind separate Zungenreiniger erhältlich.
Allerdings reicht oft eine perfekte Mundhygiene allein leider nicht aus, um den Mundgeruch in den Griff zu bekommen.

4. Krankheitserreger im Rachen, auf den Mandeln oder der Mundschleimhaut

Bakterien im Körper sind etwas ganz Normales, gegen die verschiedene Körperteile ihre eigenen Schutzmaßnahmen haben. Beispielsweise sorgen gewisse Enzyme im Speichel für eine Bakterienabwehr in der Mundhöhle. Deswegen führt Mundtrockenheit, also eine Verringerung der Speichelproduktion, die auch als Nebenwirkung eines Medikaments auftreten kann, dazu, dass Erreger leichter am Rachen und den Mandeln haften. Aus diesem Grund entstehen auch faul riechende Mandelsteine. Mit einer regelmäßigen Munddusche lassen sich aber auch Mandelsteine vorbeugen. Neigen Sie zu Mundtrockenheit, sollten Sie tagsüber versuchen, möglichst viel Wasser zu trinken. Auch können zuckerfreie Kaugummis oder zuckerfreie Bonbons hilfreiche Mittel gegen Mundtrockenheit sein. Außerdem wird Luftbefeuchtern eine Wunderwirkung nachgesagt, da sie positiv einem trockenen Mund entgegenwirken. Falls die vorherigen Tipps nicht helfen, sollten Sie überlegen, ein solches Gerät anzuschaffen und über Nacht zu betreiben.

5. Magen-Darm-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen

Bakterien, und Pilze, die Sodbrennen oder eine Magenentzündung verursachen, sind auch oft verantwortlich für das Auftreten von Mundgeruch. Wenn sich Ihre Essgewohnheiten plötzlich ändern, zum Beispiel wenn Sie fasten, ist es üblich, dass sich die Speichelproduktion verändert. Nimmt die Speichelproduktion zu oder ab, hat das einen direkten, oft negativen Einfluss auf den Atem.

6. Lebensmittel

Passend zum Thema Essgewohnheiten: Sie solltebn Lebensmittel vermeiden, die Ihren Atem unangenehm machen. Einen von Zwiebeln und Knoblauch geprägten Mundgeruch wird keiner begrüßen. Leider riechen diese Lebensmittel so stark, dass selbst Zähneputzen in den meisten Fällen nicht hilft. Außerdem entweichen die unangenehmen Aromen nicht nur aus dem Mund, sondern sie können tatsächlich über die Blutbahn in die Lunge gelangen, aus der sie Ihren Gesprächspartner mit einem unangenehmen Mundgeruch überfluten. Hier hilft nichts, außer solche stark riechenden Lebensmittel nicht zu konsumieren, wenn man zur Arbeit geht oder sich mit Freunden trifft.

7. Rauchen

Rauchen kann Krebs verursachen, das Zahnfleisch schädigen, die Zähne verschmutzen, aber Rauchen ist auch eine Ursache für Mundgeruch. Eine Nikotinsucht ist schwer zu bekämpfen, medizinische Pflaster können aber behilflich sein, das starke Verlangen nach
Zigaretten einzudämmen. Wenn Sie diese Aufgabe nicht bewältigen können, sollten sie ihren Arzt bezüglich einer Teilnahme an einem Entwöhnungsprogramm, oder der Einnahme von Medikamenten, die Ihnen helfen, diese schädliche Gewohnheit loszuwerden, konsultieren. Dadurch ersparen sie sich nicht nur einen Mundgeruch und andere schädliche Krankheiten, sondern auch eine Menge Geld, die sie für diese immer teurer werdende Sucht sonst ausgegeben hätten.

8. Zahnfleischpflege

Eine gründliche Zahnpflege ist, wie bereits erwähnt, ein sehr gutes Mittel, um dem Mundgeruch entgegenzuwirken. Dennoch ist auch die Zahnfleischpflege von hoher Bedeutung und daher essenziell, um einen unangenehmen Atem vorzubeugen. Zahnfleischerkrankungen können nämlich auch eine Ursache für Mundgeruch sein. Bakterien sammeln sich unterhalb des Zahnfleisches an der Unterseite der Zähne an und erzeugen einen unerwünschten Geruch. Zahnfleischerkrankungen lassen Sie am besten von einem Arzt, oder besser von einem Facharzt auf diesem Gebiet behandeln.

9. regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt

Wenn Ihr Mundgeruch trotz der oben aufgeführten Schritte anzuhalten scheint, ist es an der Zeit, einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin aufzusuchen. Mit dort zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln können die Quelle ihres Mundgeruchs identifiziert und ein Zusammenhang mit einer Krankheit festgestellt werden.

Nun wissen Sie, wie sie einen lästigen Mundgeruch bekämpfen können, allerdings gibt es einige Mythen über diesen Themenbereich, die lieber geklärt werden sollten.

1. Zahnseide zu benutzen und sich die Zähne zu putzen, reicht aus, um Mundgeruch vorzubeugen.

Ja, eine ausreichende Mundhygiene ist essenziell, dennoch ist sie für viele Menschen nicht ausreichend, um Mundgeruch zu verhindern. Bei vielen unglücklichen Patienten dominieren die anderen Faktoren von Mundgeruch und genau deswegen reicht mehrmaliges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide bei ihnen leider nicht aus, um Mundgeruch endgültig loszuwerden. Nichtsdestotrotz kann eine gute Zahnreinigungsroutine die Symptome von Mundgeruch lindern und sollte deshalb keineswegs vernachlässigt werden.

2. Mundgeruch ist genetisch bedingt

Vielleicht haben Sie schonmal gehört, dass Mundgeruch genetisch bedingt sein soll. Allerdings entspricht das bei weitem nicht der Wahrheit. Bis heute gibt es keine einzige Studie, die Anzeichen für einen genetisch bedingten Mundgeruch entdeckt hat.

Im Gegensatz dazu haben aber viele klinische Studien gezeigt, dass dieses Problem mit der richtigen Behandlung nachhaltig behoben werden kann. Es liegt also einzig in Ihrer Hand. Befolgen Sie die Tipps in diesem Artikel, um einen Mundgeruch loszuwerden, dadurch unangenehme Situationen zu vermeiden und, natürlich, um Mundkrankheiten vorzubeugen.

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