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Schiefe Zähne

Auch wenn sich das perfekte Gebiss als Schönheitsideal durchsetzen konnte, haben immer noch unzählige Menschen schief liegende Zähne – das ist aber erstmal kein Problem. Nur weil nicht alle Zähne gerade sind und sich manche über- bzw. voreinander schieben, gibt es noch keinen Grund zur Panik, Sie sind nur einer von ungefähr 33% der Deutschen, die mit demselben Problem zu kämpfen haben. Dennoch sollte das Problem der schiefen Zähne nicht unterschätzt werden. Viele Leute glauben, dass es sich dabei lediglich um ein ästhetisches Problem handelt. Hierbei muss man aber aufpassen, denn nicht nur schiefe Zähne, sondern auch ein schlecht schließender Kiefer können zu ernsthaften Problemen führen. Glücklicherweise lassen sich schiefe Zähne sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern behandeln. Wieso schiefe Zähne zu schwerwiegenden Problemen führen können und wie Sie mit schiefen Zähnen umzugehen haben erlernen Sie aus diesem Artikel.

Wie entstehen schiefe Zähne?

Als erstes schauen wir uns an, welche Faktoren schiefliegende Zähne verursachen können. Sowohl Milchzähne als auch bleibende Zähne können schief wachsen oder erst später schief werden. Manchmal kann es vorkommen, dass sich Milchzähne in eine schiefe Position bewegen, weil sie zu klein sind, um den vorhandenen Zahnfleischraum auszufüllen. Dieser Zustand kann dann durch längere Gewohnheiten wie das Nuckeln an einem Schnuller oder an dem Daumen ebenfalls verstärkt werden. Solche Aktivitäten können ebenfalls dazu führen, dass Milchzähne herausgedrückt und schief werden.

Allerdings bedeuten schiefe Milchzähne nicht, dass die bleibenden Zähne Ihres Kindes ebenfalls schief sein werden. Wachsen die Milchzähne jedoch eng zusammen, haben die bleibenden Zähne natürlich auch wenig Platz zum Wachsen und können auch eng zusammenstehen. Wenn ein oder mehrere Milchzähne aufgrund einer Verletzung im Mund oder wegen Karies früher ausfallen sollten als sie dies auf natürliche Weise tun würden, neigen die folgenden bleibenden Zähne eher zu einem schrägen Wachstum.

Nun gibt es noch weitere Faktoren, die die Milchzähne, aber auch die bleibenden Zähne betreffen können:

Unsere heutige Ernährung besteht hauptsächlich aus weichen, verarbeiteten Lebensmitteln, die man weniger kauen muss als die Lebensmittel unserer frühen Vorfahren. Diese grundlegende Änderung hat auch einen Einfluss auf unsere Kiefergröße. Die Umstellung auf weichere Lebensmittel hat unseren Kiefer verändert und ihn kleiner gemacht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unser Kiefer, der nun kürzer ist, weniger Platz für unsere Zähne bietet und dadurch zwangsläufig für schiefe und falsch ausgerichtete Zähne verantwortlich sein könnte.

Schlechte, sich wiederholende Gewohnheiten können ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Ausrichtung Ihrer Zähne haben:

  • Daumenlutschen. Wenn Sie als Kind die Angewohnheit hatten, an Ihrem Daumen (oder Spielzeug usw.) zu lutschen, könnte dies ein Grund für Ihre schiefen Zähne sein.
  • Sogenanntes Zungenpressen. Beim Schlucken soll die Zunge hinter den Vorderzähnen gegen den Gaumen drücken. Wenn Sie stattdessen Ihre Zunge gegen Ihre Zähne drücken, nennt man das Zungenpressen. Diese Angewohnheit kann mit der Zeit zu schiefen Zähnen führen. Je öfter Sie in kurzen Perioden Ihre Zähne nach außen drücken, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dadurch letztendlich Ihre Zähne verschieben und somit die schiefe Zukunft Ihrer Zähne besiegeln.
  • Tatsächlich kann es bei Kindern auch zu schiefen Zähnen führen, wenn sie durch den Mund atmen.

Eine Kieferfehlstellung kann auch die Ursache für schiefe Zähne sein. Im Idealfall sollten Ihre oberen Zähne leicht über Ihre unteren Zähne passen, wobei die Spitzen Ihrer oberen Backenzähne in die Rillen Ihrer unteren Backenzähne passen. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um eine Fehlstellung, um einen nicht harmonischen Biss. Die häufigen Fehlstellungen sind der Überbiss und der Unterbiss. Die Wörter beschreiben zwei gegensätzliche Arten von Fehlstellungen: Bei einem Überbiss stehen Ihre oberen Vorderzähne weiter hervor als Ihre unteren. Bei einem Unterbiss ragen dann logischerweise die unteren Vorderzähne weiter heraus als die oberen. Die schlechten Gewohnheiten, die oben beschrieben wurden, können zu einer Fehlstellung führen, diese gilt es zu meiden.

Genetik und Vererbung spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Ausrichtung der Zähne.

Wenn einer oder beide Ihrer Eltern zusammenstehende oder schiefe Zähne hatten, ist es möglich, dass Sie auch davon betroffen sein werden. Sie können auch einen Überbiss oder Unterbiss von Ihren Eltern erben. Es mag erst komisch klingen, aber auch eine mangelnde Zahnpflege kann der Auslöser von schiefen Zähnen sein. Und zwar könnten Probleme wie Zahnfleischerkrankungen und Karies unbehandelt bleiben, wenn Sie Ihre Zähne nicht mindestens einmal jährlich von einem Zahnarzt kontrollieren lassen. Solche Erkrankungen können zu schiefen Zähnen und natürlich auch zu anderen gesundheitlichen Problemen, die nicht nur die Ästhetik betreffen, führen. Sie sehen also, dass auch im Sinne der geraden Zähne die richtige Mundhygiene wichtig ist. Kurz zusammengefasst besteht diese aus:

  • Mindestens drei Minuten langem Zähneputzen, und zwar von „rot nach weiß“
  • Davor sollten Sie Ihren Mund ausspülen, um größere Speisereste loszuwerden
  • Auf keinen Fall eine zu harte Zahnbürste verwenden! Diese kann Schäden verursachen. Lieber sollten Sie auf weiche bis mittelharte Zahnbürsten setzen. Da diese flexibler sind, können Sie mit ihnen effektiver Ihre Zähne putzen.
  • Elektrische Zahnbürsten sind effizienter und können Zahnbelag schneller entfernen.
  • Nach sauren Mahlzeiten eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten.
  • Verwenden Sie regelmäßig Zahnseide, um die Zahnzwischenräume ausreichend zu reinigen.

Nun sind wir bei den letzten zwei potentiellen Ursachen angelangt. Einerseits ist schlechte Ernährung, insbesondere bei Kindern, der Grund für eine schlechte Zahnentwicklung (aber auch für Karies!), die später zu schiefen Zähnen führt. Letztlich gibt es noch die Möglichkeit, dass Zähne aufgrund einer Verletzung oder eines Schlages ins Gesicht aus ihrer Position geschlagen werden. Nun sind alle möglichen Ursachen geklärt, jetzt stellt sich die Frage, ob schiefe Zähne begradigt werden sollten. Um aber diese Frage für sich zu klären, müssen Sie erstmal wissen, welche Folgen schiefe Zähne haben können.

Die Folgen von schiefen Zähnen

Sie müssen wissen, dass schiefe Zähne neben einem unsauberen Lächeln auch eine Reihe anderer gesundheitlicher Probleme mit sich bringen können.

  • Kauen wird schwierig
    Bei vielen Menschen entstehen schiefe Zähne aufgrund einer Kieferfehlstellung. Ist dies der Fall, so liegt es nahe, dass dabei das Kauen erschwert wird. Stehen die oberen oder die unteren Zähne hervor, führt das dazu, dass sie aneinander reiben und so das Kauen erschweren. Wie bei einer Schere, die nicht richtig schneidet, können Zähne, die nicht gerade aufeinandertreffen, das Essen nur schwer zermalmen. Wenn Sie Ihr Essen nicht gründlich kauen können oder aus anderen Gründen nicht gründlich kauen (wollen), werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit mit Verdauungsproblemen zu kämpfen haben.
  • Schwierigkeiten beim Zähneputzen
    Die korrekte Verwendung von Zahnseide ist schon anspruchsvoll genug, doch schiefe Zähne machen es noch schwieriger, die Zahnseide zwischen diese engen Lücken zu bekommen. Wenn die Zähne eng beieinanderstehen, ist es fast unmöglich, die so wichtige Zahnseide in die Zwischenräume zu bekommen. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Zahnbürste, was bedeutet, dass es Ihnen schwerfallen könnte, Ihre Zähne angemessen zu putzen.
  • Mundgeruch
    Auch Mundgeruch gehört zu den Folgen von schiefen Zähnen. Sie haben schon gelernt, dass es schwieriger ist, die Zwischenräume zwischen schiefen Zähnen zu putzen. Es ist schwer, alle Bakterien, die zwischen Ihren Zähnen leben, zu entfernen. Bakterien können sich ziemlich ungestört vermehren und so ist es also keine Überraschung, dass Sie mit schiefen Zähnen schließlich einen schlechten Atem bekommen können.
  • Herzprobleme
    Dieser Punkt mag auf den ersten Blick übertrieben klingen, doch schiefe Zähne können auch weitaus mehr verursachen als Schwierigkeiten beim Kauen oder Mundgeruch. Schädliche Bakterien in Ihrem Mund können tatsächlich in Ihr Blutkreislauf gelangen und Probleme mit Ihren Herzklappen hervorrufen. Das heißt jetzt nicht, dass jeder, der schiefe Zähne hat, mit Herzproblemen kämpfen muss, dennoch sind auch seltene Folgen, soweit sie noch im Rahmen des Möglichen sind, wichtig zu erwähnen. Ein daran anknüpfendes Thema wird noch heiß diskutiert, nämlich das Verschlucken von Plaque, was auch schwerwiegende, negative Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben könnte.
  • Zahnfleischerkrankungen
    Da es, wie oben beschrieben, schwierig ist zwischen den Zähnen gründlich zu putzen, sind Menschen mit schiefen Zähnen viel anfälliger für Zahnfleischerkrankungen. Wenn sich die Plaque zwischen den Zähnen erstmal abgelagert hat, vermehren sich in ihr schädliche Bakterien. Bei schiefen Zähnen haben die Bakterien dann noch mehr Möglichkeiten sich zu vermehren und beispielsweise eine Zahnfleischentzündung auszulösen.
  • Psychologische Auswirkungen
    Wir dürfen nicht vergessen, dass in der heutigen Gesellschaft schiefe Zähne auch die Ursache von Unwohlgefühlen sein können. Ihr Lächeln spielt nicht nur eine große Rolle dabei, wie Sie aussehen, sondern auch wie Sie sich fühlen. Fakt ist, dass Menschen mit einem schöneren Lächeln dazu neigen, mehr zu lächeln, was nachweislich stressreduzierende Wirkungen hat.

Leider ist es oft der Fall, dass Menschen mit schiefen Zähnen ein niedrigeres Selbstwertgefühl haben und alles, was Ihr Selbstwertgefühl in einer schlechten Weise beeinflusst, kann schnell einen Schneeballeffekt auslösen.

Schiefe Zähne korrigieren

Nachdem wir nun ausführlich die Entstehung und die Folgen von schiefen Zähnen behandelt haben, fehlt nur noch die Korrektur. Wie können also schiefe Zähne wieder gerade gemacht werden? Das Beste wäre natürlich, schiefe Zähne vorzubeugen, schließlich ist Vorsicht besser als Nachsicht. Achten Sie dabei auf die oben aufgeführten Ursachen und versuchen Sie diese auszuschließen. Wenn aber die Zähne bereits schief sind, ist auch noch nicht alles verloren. Mithilfe klassischer Zahnspangen kann Ihr schönes Lächeln wiederhergestellt werden.

Bei den Zahnspangen gibt es verschiedene Varianten: Zahnspangen aus Metall oder Keramik, linguale Zahnspangen oder durchsichtige Zahnspangen, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Bei der Wahl sollten Sie sich an Ihren Zahnarzt oder Kieferorthopäden wenden, der Sie gerne diesbezüglich berät. Ihr Kieferorthopäde wird Sie bezüglich Ihrer Symptome befragen. Dabei interessieren ihn besonders gewisse knackende Geräusche, die Sie beim Öffnen oder Schließen des Mundes hören, sowie jegliche Beschwerden, die Sie beim Kauen haben könnten. Anschließend werden Röntgenaufnahmen von Ihrem Mund gemacht und der Fachmann fertigt einen Abdruck Ihrer Zähne an. Selbstverständlich wird eine Zahnspange bei Bedarf individuell für Sie hergestellt und bei einem späteren Termin an Ihre Zähne angebracht.

Müssen schiefe Zähne geradegerichtet werden?

Letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, schiefe Zähne korrigieren zu lassen. Neben den Folgen und der Frage, wie schief die Zähne sind und wie sehr Ihr Alltag dadurch beeinträchtigt wird, spielt natürlich auch das Selbstbewusstsein eine große Rolle bei der Entscheidung. Ein häufiger Grund für eine Zahnspange mag wohl sein, dass sich der Patient mit dem Zustand seiner Zähne unsicher fühlt.

Eins sollten Sie sich aber merken. Zwar sind schiefe Zähne ein häufiges Problem bei vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, sie müssen aber nicht behandelt werden, solange sie keine gesundheitlichen Probleme verursachen. Dennoch bietet sich beim Wunsch nach einem perfekten Lächeln Behandlungsmöglichkeiten. Im Endeffekt ist es eine persönliche Entscheidung, die ein Großteil der Bevölkerung im Laufe des Lebens treffen muss.

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