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Mundspülung

Mundspülungen wurden früher nur dann verwendet, wenn der Zahnarzt ein spezielles Produkt gegen eine orale Entzündung verschrieben hat, um die Beschwerden zu behandeln. Heutzutage werden jedoch immer mehr Mundspülungen, die sich untereinander - mehr als man denkt - unterscheiden, für den täglichen Gebrauch entwickelt. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man diese Ergänzung der Mundhygiene richtig anwendet.

Für viele gehört die Verwendung von Mundspülung zur alltäglichen Routine, aber es gibt immer noch diejenigen, die sie für unnötig halten. Dabei ist ihre positive Wirkung bereits wissenschaftlich belegt. Studien zeigen, dass durch die Verwendung von Mundspülungen 99 % der Bakterien im Mund abgetötet werden können, und das auch an Stellen, die mit einer Zahnbürste schwer zu erreichen sind.

Ein frischer Atem und die Mundhygiene sind aus mehreren Gründen wichtig. Ein unangenehmer Mundgeruch hinterlässt einen negativen Eindruck und schwächt das Selbstbewusstsein. Darüber hinaus ist er wahrscheinlich ein Anzeichen für das übermäßige Wachstum von Bakterien im Mund, was wiederum bedeuten kann, dass sich eine Zahnfleischentzündung entwickelt.

Eine Überpopulation an Bakterien kann dazu führen, dass sich diese unvermeidlich auf der Zunge ablagern werden, und eine Zunge voll mit Plaque kann zusätzliche Probleme verursachen.

Um die Entwicklung der eben genannten und anderen Erkrankungen zu verhindern, sollten Sie Mundspülung verwenden! Die Wahl der richtigen Mundspülung kann sich jedoch für diejenigen, die nicht wissen, worauf sie bei der Auswahl einer Mundspülung achten müssen, ziemlich schwierig gestalten.

Im Folgenden schauen wir uns deshalb an, nach welchen Kriterien eine Mundspülung ausgewählt werden soll, welche die beste Mundspülung ist und was Sie über die Verwendung von Mundspülungen wissen müssen.

Wie funktioniert Mundspülung?

Klären wir erstmal, wie Mundspülungen funktionieren. Die Inhaltsstoffe der verschiedenen Mundspülungen variieren von Produkt zu Produkt – verschiedene Produkte wirken für unterschiedliche Zwecke.

Forschungen zeigen, dass Mundwasser effektiv Plaque und Gingivitis vorbeugt. Aber da die Formeln sehr unterschiedlich sind und die Verwendung von Mundwasser im Allgemeinen eng mit einer guten Mundhygiene verbunden ist, ist es schwer genau zu sagen, wie viel es letztendlich hilft oder welche Formel am besten ist.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 in Schottland ergab, dass ein hoher Anteil der Menschen, die täglich Mundwasser verwenden, diese zur Behandlung diverser Symptomen von Zahnfleischerkrankungen, Aphten oder geschwollenem Zahnfleisch verwenden.

Und so funktioniert das: Mundspülung tötet Bakterien durch Inhaltsstoffe wie Alkohol, Menthol und Eucalyptol ab. Diese Inhaltsstoffe gelangen in die Spalten zwischen Ihren Zähnen und auch an mit einer Zahnbürste schwer zugängliche Stellen wie den hinteren Teil Ihres Mundes und töten die winzigen Bakterien ab, die sich dort ansammeln können.

Bestimmte Firmen behaupten auch, eine Mundspülung entwickelt zu haben, die Ihren Zahnschmelz stärkt, und zwar indem sie Fluorid enthalten. In einer Studie von 2007 mit Kindern im schulpflichtigen Alter reduzierten Mundspülungen mit zugesetztem Fluorid tatsächlich die Anzahl der von Karies befallenen Zähne um mehr als 50 Prozent im Vergleich zu Kindern, die kein Mundwasser verwendeten.

Fluoridzusätze in Mundspülungen ähneln den Spülungen, die Sie möglicherweise am Ende einer Zahnreinigung beim Zahnarzt erhalten (es ist aber wichtig zu erwähnen, dass Fluoridprodukte, die Sie in der Zahnarztpraxis bekommen, einen viel höheren Fluoridgehalt vorweisen als herkömmliche Produkte aus dem Supermarkt).

Diese Inhaltsstoffe umhüllen Ihre Zähne und ziehen in Ihren Zahnschmelz ein, wodurch Ihre Zähne widerstandsfähiger und resistenter gegen Plaque werden.

Mundspülung ist nicht gleich Mundspülung

Im Drogerieladen werden Sie unzählige Mundspülungen finden, die sich hauptsächlich in Funktion und Qualität unterscheiden werden. Neben den auffälligsten Unterschieden, wie Geschmack und Farbe, gibt es aber auch noch weitere Aspekte. Bei Unsicherheiten ist es wichtig, den Rat eines Spezialisten einzuholen und eine Entscheidung auch auf der Grundlage Ihrer eigenen Erfahrung zu treffen. Was für jemand anderen vielleicht die perfekte Mundspülung sein mag, kann bei Ihnen unangenehme Symptome verursachen.

Es gibt zwei Arten von Mundspülungen. Zur ersten Variante gehören Mundspülungen zur Vorbeugung von Karies und ähnlichem, also diejenigen Mundspülungen, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. In diesem Fall wird Ihnen Ihr Zahnarzt eine Mundspülung verschreiben, um eine gewisse Art von Mundkrankheit zu behandeln.

Ein sehr großer Anteil von Mundspülungen solcher Art besteht aus welchen, die zur Behandlung von Gingivitis dienen. Aktive antibakterielle Inhaltsstoffe helfen dabei, Bakterien abzutöten, um das Ausmaß der Gingivitis zu reduzieren, Zahnfleischbluten zu stoppen und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen. Somit wird diese Krankheit effektiv behandelt.

Es gibt auch spezielle Mundspülungen zur Behandlung von Aphthen und zur Regeneration nach oralchirurgischen Eingriffen, die speziellen Mundspülungen umfassen aber auch welche zur Linderung von Mundtrockenheit sowie Mundgeruch.

Sie bestehen allermeistens aus den folgenden vier Stoffen:

  • Chlorhexidin (CHX), ein antibakterieller Wirkstoff, lindert Gingivitis und schützt vor der Entstehung von Zahnfleischerkrankungen. Er wird in verschiedenen Konzentrationen in Mundwässer gemischt, die aber in allen Fällen auf der Verpackung angegeben sein muss. Höhere Konzentrationen eignen sich zur Behandlung fortgeschrittener Entzündungen.

Allerdings kann Chlorhexidin bei längerem Gebrauch Ihren Zahnschmelz verfärben, was aber durch regelmäßiges Zähneputzen oder einer Zahnreinigung verhindert beziehungsweise behandelt werden kann.

  • Cetylpyridiniumchlorid (CPC), hemmt die Bildung von Plaque auf dem Zahnschmelz und Zahnfleisch und verbessert darüber hinaus die Wirkung von Chlorhexidin.
  • Hyaluronsäure: Bei Aphthen, Entzündungen oder anderen Verletzungen des Gewebes hilft sie dem Gewebe, sich zu heilen und zu regenerieren.
  • Ein wichtiger Bestandteil, der vorhin schon erwähnt wurde, sind Fluoride: Da der Schutz vor Karies auch bei speziellen Behandlungen wichtig ist, enthalten viele Mundspülungen, die diesem Zweck dienen, auch Fluoride. Fluoride stärken nämlich den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger.

Therapeutische Mundspülungen haben eine höhere Konzentration, was die vorher genannten Inhaltsstoffe angeht und sollten nur für einen begrenzten Zeitraum verwendet werden.

Produkte für den täglichen Gebrauch haben eine viel geringere Konzentration und haben neben einer antibakteriellen Wirkung auch einen vorsorgenden Effekt, der den aktuellen Zustand Ihrer Zähne versucht zu erhalten. So gibt es zum Beispiel eine Mundspülung zur Verbesserung des Zahnschmelzes und zur Erosionshemmung. Darüber hinaus gibt es auch aufhellende Mundspülungen speziell für gelbliche Zähne.

Hier lauten die häufigsten Inhaltsstoffe wie folgt:

  • Fluoride: Uns sind mehrere Arten von Fluoriden zur Stärkung des Zahnschmelzes bekannt (z. B. Natriumfluorid, Zinnfluorid, Aminfluorid), von denen aber alle zur Vorbeugung von Karies geeignet ist. Doch im Vergleich zu Zahnpasta haben Mundspülungen einen reduzierten Fluoridgehalt.
  • Aromen: die geschmacksprägenden Inhaltsstoffe der Mundspülung sorgen nicht nur für eine angenehme Anwendung, sondern erfrischen auch unseren Atem.
  • Alkohole: Alkohole sind insofern nützlich, da sie eine antiseptische und antibakterielle Wirkung haben.
  • Farbstoffe: Viele Mundspülungen trumpfen in verschiedenen Blau-, Grün- oder sogar Rosatönen auf, die durch die Zugabe gewisser Farbstoffe erreicht werden. Eine andere Wirkung haben diese aber nicht.

Wie wählen Sie die passende Mundspülung?

Bei der Suche nach der passenden Mundspülung sind drei Aspekte zu beachten; die Empfindlichkeit Ihrer Zähne, der Alkoholgehalt des Produkts und die Menge an Anti-Plaque-Inhaltsstoffen.

Empfindlichkeit der Zähne
Empfindliche Zähne erfordern mehr Aufmerksamkeit. Nicht nur bei der Ernährung müssen Sie darauf achten, schmerzhafte Zustände zu vermeiden, sondern auch bei der Mundhygiene. Patienten mit empfindlichen Zähnen sind es bereits gewohnt, die sanftere der Zahnpasten zu wählen. Viele Menschen vergessen jedoch, dass es auch speziell für sie hergestellte Mundspülungen gibt.

Alkoholgehalt
Sanftere Mundspülungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie weniger oder fast keinen Alkohol enthalten. Die Verwendung von alkoholfreien Mundspülungen wirkt beruhigend und kann auch von Kindern verwendet werden. Nach einer Operation im Mund wird geraten, eine alkoholfreie Mundspülung zu wählen, sofern Ihr Arzt nichts anderes empfiehlt.

Anti-Plaque-Inhaltsstoffe
Die Entfernung von Zahnbelag, auch Plaque genannt, ist eine wesentliche Funktion einer jeden Mundspülung. Dank der Weiterentwicklung der Medizin können Mundspülungen heutzutage aber nicht nur Plaque entfernen, sondern auch die Bildung von Plaque vorbeugen. Regelmäßige Plaque-Entfernung beugt zudem Zahnsteine vor und spielt auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Karies.

Wann und wie verwendet man Mundspülung?

Zunächst einmal ist wichtig zu klären, dass Mundwasser kein Ersatz für herkömmliches Zähneputzen ist. Es kann eine großartige Ergänzung sein, aber eben nicht die „mechanische Reinigung“ ersetzten. Zudem kann der übermäßige Gebrauch schädlich sein, halten Sie sich also an die vom Hersteller empfohlene Häufigkeit oder wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt.

Manche Menschen verwenden Mundspülung als Teil ihrer täglichen Zahnreinigungsroutine.  Sie kann aber auch zur Not verwendet werden, um Mundgeruch zu vertreiben.

Es gibt keine allgemein gültige Richtlinie, wann Mundspülung bei Mundgeruch verwendet werden sollte. Doch bei der willkürlichen Verwendung wird der Zahnschmelz nicht gestärkt und Zahnfleischerkrankungen können nicht effektiv bekämpft werden bekämpfen, es sei denn, Sie verwenden die Mundspülung direkt nach dem Zähneputzen und der Zahnseide.

Für optimale Ergebnisse sollten die Zähne vor der Verwendung frisch gereinigt werden.

Hier eine kurze Anleitung zur Verwendung von Mundspülung: Befolgen Sie aber immer die Packungsanweisungen gegenüber dem, was Sie in einem Artikel lesen, die Anweisungen können nämlich von Marke zu Marke variieren.

1. Zähneputzen
Beginnen Sie damit, Ihre Zähne gründlich zu putzen und anschließend mit Zahnseide zu reinigen.

Wenn Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden, sollten Sie eine Weile warten, bevor Sie Mundspülung benutzen. Die Mundspülung kann das konzentrierte Fluorid in der Zahnpasta wegspülen.

2. Wie viel Mundwasser ist sinnvoll?
Gießen Sie die Mundspülung Ihrer Wahl in den mit dem Produkt gelieferten Becher oder einen Messbecher aus Kunststoff. Verwenden Sie nur so viel Mundwasser, wie auf dem Produkt angegeben ist. Normalerweise sind es zwischen 15 und 25 Milliliter

3. Spülen
Kippen Sie die Flüssigkeit in Ihren Mund und schwenken Sie diese herum. Verschlucken Sie dabei die Mundspülung nicht! Sie ist nicht zum Einnehmen gedacht und natürlich funktioniert sie auch nicht, wenn Sie die Spülung trinken. Gurgeln Sie anschließend ungefähr 30 Sekunden lang.

4. Ausspucken
Spucken Sie die Mundspülung in das Waschbecken aus.

Wie oft sollten Sie Mundspülung verwenden?
Ich möchte nochmal wiederholen, dass Mundspülung kein Ersatz für Zähneputzen und Zahnseide ist. Es ist auch nicht notwendig, Mundwasser zu verwenden, um Ihren Mund sauber zu halten. Die meisten Firmen empfehlen, sie zweimal täglich jeweils immer nach dem Zähneputzen und der Zahnseide zu verwenden.

Fazit

Lohnt sich die Verwendung einer Mundspülung? Ja, auf jeden Fall. Besonders für diejenigen, die eine Zahnspange tragen, ein Implantat oder eine Krone haben oder aus irgendeinem Grund ihre Zähne nicht gründlich reinigen können, wird eine Mundspülung empfohlen. Bei weiteren Fragen lohnt es sich, Ihren Zahnarzt zu kontaktieren, er kennt nämlich Ihre Mundhygiene, Ihre früheren Beschwerden und Probleme, sodass er Sie dank seines Hintergrundwissens mit mehr Einsicht beraten kann, ob Sie in Ihrem Fall Mundspülung verwenden sollten und wenn ja, welche Art zu wählen ist.

Mundspülung kann verwendet werden, um Mundgeruch zu verhindern, sowie um Plaque wegzuspülen und Zahnfleischerkrankungen zu bekämpfen. Doch wie Sie wissen, ist Mundspülung kein Ersatz für regelmäßiges Zähneputzen. Damit sich die Mundspülung sich positiv auf Ihre Mundhygiene auswirkt, muss sie richtig angewendet werden. Achten Sie also auf die richtige Verwendung und wenden Sie sich bei weiteren Fragen an Ihren Zahnarzt.

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